Plus 3,3% für JournalistInnen bei Zeitschriften und Fachmedien

Sozialpartnerschaft hält auch in schwierigen Zeiten

Wien (GPA-djp) - Mit einer Gehaltserhöhung von 3,3% bzw. 3,13% gehen die rund 3.000 journalistischen MitarbeiterInnen bei Zeitschriften und Fachmedien ins Jahr 2009. Dieses Ergebnis konnte am 18. Februar 2009 bei der Tarifvertragsrunde zwischen dem Österreichischen Zeitschriften und Fachmedien Verband und der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp verhandelt werden. ++++

Ab 1. März 2009 steigen die Mindestgehälter bis zum abgeschlossenen 20. Berufsjahr um 3,3%, ab dem 21. Berufsjahr um 3,13%. Bestehende Überzahlungen bleiben aufrecht.

"Ein Abschluss mit Augenmaß", so Alexander Baratsits-Altempergen, Verhandlungsleiter der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp. "Das Ergebnis stützt einerseits die Kaufkraft der ArbeitnehmerInnen und ist andererseits ein deutliches Signal an den Arbeitgeberverband. Wir zeigen, dass wir auch in schwierigen Zeiten Sozialpartnerschaft hoch halten."

Mit dem Tarifabschluss angehoben werden weiters: Die monatliche Infrastrukturpauschale für angestellte JournalistInnen (EUR 171,00 ), die Honorierung für reine A4-Textseiten für Freie und ständig Freie MitarbeiterInnen (EUR 86,00 ), die Honorierung von Bildbeiträgen für Freie und ständig Freie MitarbeiterInnen (EUR 27,00; EUR 40,00) und die Infrastrukturpauschale für ständig Freie MitarbeiterInnen (EUR 171,00).

Im April werden Verhandlungen über die Einführung mehrmonatiger Karenzen sowie über eine Betriebsunterbrechungsversicherung für Freie MitarbeiterInnen aufgenommen.

Der Abschluss gilt für 12 Monate.

ÖGB, 2. März 2009 Nr. 112

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