AK befragte Benutzer/-innen öffentlicher Verkehrsmittel - Kostenersparnis größter Vorteil, aber Ärger über Unpünktlichkeit

Linz (OTS) - Im November und Dezember 2008 führte die AK Oberösterreich eine Befragung unter Pendlerinnen und Pendlern durch, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Ergebnisse der Befragung sind eine klare Aufforderung an die Politik, mehr in den öffentlichen Verkehr zu investieren. Vor allem sind Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Häufigkeit der Verbindungen zu verbessern. Das unzureichende Sitzplatzangebot ist vielfach Anlass für Ärger.

AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer zieht ein klares Fazit aus den Ergebnissen der Befragung: "Die wichtigen Motive für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind Kostenersparnis und Umweltschutz. Dass grundsätzlich die Zufriedenheit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln überwiegt, sollte aber keineswegs als Freifahrtschein zur Untätigkeit missverstanden werden. Das wäre fatal, denn über 70 Prozent der Befragten hat die Möglichkeit, jederzeit auf den Pkw umzusteigen. Viele Pendler/-innen werden dies auch tun, sollte der öffentliche Verkehr nicht verbessert werden oder gar an Qualität einbüßen."

Weitere Erkenntnisse der Befragung: Niedrigere Fahrpreise und ein erhöhtes Pendlerpauschale für Öffi-Nutzer/-innen würden auf große Zustimmung stoßen. Auch ein Taktfahrplan, garantierte Anschlüsse, die Österreich-Card sowie ein verbilligtes Pendlerticket für Teilzeitbeschäftigte rangieren bei den Wünschen der Pendler/-innen weit oben.

Die Resonanz auf die Befragung war sehr erfreulich: 2.493 der rund 11.000 verteilten Fragebögen wurden ausgefüllt zurückgeschickt, was einer Rücklaufquote von über 22 Prozent entspricht. Verteilt wurden die Fragebögen vor allem an den Bahnhöfen und Bushaltestellen in Linz und Wels, sie konnten aber auch telefonisch oder per Internet bezogen werden.

Der überwiegende Anteil der Antworten stammt von Personen mit Arbeitsort Linz (80 Prozent), dahinter Wels (sieben Prozent). Die Wohnorte verteilen sich auf sämtliche Regionen, allen voran der Bezirk Wels (15,2 Prozent), gefolgt von Linz Land (12 Prozent), Urfahr Umgebung und Linz (jeweils etwa 10 Prozent) sowie Vöcklabruck, Grieskirchen, Perg, Freistadt, Rohrbach (jeweils um die fünf Prozent).

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