Post: Bures erwartet sich von Management kreative Konzepte

"Halte nichts von Zusperren und Jobabbau" - Konterkariert Bemühungen der Regierung

Wien (SK) - Infrastrukturministerin Doris Bures erwartet sich vom Post-Management die Vorlage eines Konzeptes, das die Versorgung der Bevölkerung sicherstellt und mit dem Beschäftigung im Unternehmen abgesichert wird. Sie müsse als zuständige Postbehörde vom Management und Eigentümer über die Pläne informiert werden und werde das Konzept einer strengen Prüfung unterziehen - "von Zusperren und Jobabbau halte ich nichts", so die Ministerin. Denn es könne nicht sein, dass auf der einen Seite die Regierung alles unternimmt, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und der Wirtschaftkrise gegenzusteuern, und auf der anderen Seite konterkariere man diese Intentionen mit derartigen Maßnahmen, betonte Bures am Montag am Rande einer Pressekonferenz. ****

Es sei nicht akzeptabel, tausende Beschäftigte zu verunsichern und nur mehr Menschen, die in der Stadt wohnen, Post-Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Das würde auch dem Wirtschaftsstandort Schaden zufügen. Gefragt seien kreative Lösungen, dafür hätte das Management der Post auch sechs Monate Zeit vom früheren Infrastrukturminister Faymann bekommen. Sinnvoll wäre aus Sicht der Ministerin auch die Einbindung der Personalvertreter sowie von Vertretern des Gemeinde-sowie des Städtebundes. Ziel müsse jedenfalls eine "flächendeckende, qualitativ hochwertige und leistbare Versorgung der Bevölkerung sein" - das sei auch im Regierungsprogramm so festgehalten, machte Bures deutlich. (Schluss) ps

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