ÖAAB-Tamandl: AK-Tumpel ohne konkrete Ideen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Förderungen, Lehrstellen-Akquisiteure und Mentoring-Programm gefordert

Wien (ÖAAB Wien) - "Die Steigerung der Jugendarbeitslosigkeit bleibt in Wien zwar noch hinter den Befürchtungen, dennoch ist es an der Zeit endlich mit konkreten Maßnahmen gegen zu steuern. Dass der Herr AK-Präsident Tumpel statt konkreter Maßnahmen mit Worthülsen um sich wirft in der momentanen Lage, ist mehr als bedauerlich", so Gabriele Tamandl, Spitzenkandidatin der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter für die Wiener AK-Wahlen.

Tamandl fordert in diesem Zusammenhang erneut den Einsatz von deutlich mehr Lehrstellen-Akquisiteuren in Wien, die Lehrstellen in Klein- und Mittelunternehmen suchen und unterstützend beim administrativen Ablauf tätig sind. "Überbetriebliche Lehrwerkstätten bieten keine nachhaltigen Arbeitsplätze für Jungen Menschen, sondern sind als vorübergehende Maßnahme zu sehen. Deswegen muss es eine Förderung für Betriebe geben, die einen Ausbildungsplatz anbieten", so ÖAAB-Tamandl weiter.

Für eine unabdingbare Begleitmaßnahme hält Tamandl außerdem ein Coaching- und Mentoring-Programm für sich in Ausbildung befindliche Lehrlinge: es würden immer wieder Probleme zwischen Ausbildnern und Auszubildenden auftauchen, die mittels Coaching ausgeräumt werden könnten. Hier muss es rasch einsetzbare Mentoren geben, die direkt vor Ort vermittelnd eingreifen können.
"Lehrplätze sind in der heutigen Zeit zu kostbar, als dass wir sie durch fehlende Unterstützung von Seiten der Stadt aufs Spiel setzen könnten - Prävention statt Reparatur muss das Motto sein", so Tamandl abschließend.

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