VP-Tschirf ad Wiener Arbeitsmarkt: Kein Anlass, sich zurückzulehnen

Wien (VP-Klub) - "Dass Wien im Vorgehen gegen die internationale Wirtschaftskrise gut aufgestellt ist, wie die Vizebürgermeisterin heute behauptet, ist wohl als verspäteter Faschingsscherz zu werten. Ich darf Stadträtin Brauner daran erinnern, dass Wien die höchste Arbeitslosenrate aller Bundesländer aufweist. Das rote Wien ist leider nicht gut aufgestellt, Wien ist Klassenletzter", so der Kommentar des Klubobmanns der ÖVP Wien, LAbg. Matthias Tschirf, zu den heute präsentierten Arbeitsmarktzahlen.

Tschirf: "Wien hatte unter der roten Stadtregierung im Jahr 2008 eine Arbeitslosenquote von 7,8 %, Österreich zum Vergleich 5,8 % und Oberösterreich nur 3,5 %, was de facto Vollbeschäftigung entspricht. Dass von diesem niedrigen Niveau aus der Zuwachs höher ausfällt, ist keine mathematische Offenbarung. Noch dazu, wo derzeit vor allem Arbeitsplätze in der Produktion betroffen sind. In Wien wurden in den letzten Jahrzehnten zehntausende Industriearbeitsplätze abgebaut, die können daher jetzt nicht mehr verloren gehen."

Sorge bereitet der ÖVP Wien vor allem die Arbeitsmarktlage bei den jüngeren Menschen, insbesondere bei den Lehrlingen. So kamen in Wien im Jahr 2008 trotz Hochkonjunktur auf eine offene Lehrstelle vier Lehrstellensuchende, Österreichweit lag die Quote bei 1,5. In Oberösterreich und in Tirol gab es sogar mehr offene Stellen als Lehrstellensuchende.
"Anstatt zu reagieren, versieht die SP-Stadtregierung bestehende Projekte mit einem neuen Mascherl. Das 100 Mio. Euro Konjunkturpaket ist erstens viel zu wenig und kommt zweitens viel zu zögerlich. Es wird Zeit, den absoluten Stillstand in Wien zu durchzubrechen. Die ÖVP Wien ist dazu bereit. Damit in Wien was weitergeht!", so der Klubobmann abschließend.

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