Neuer Hauptbahnhof macht auch vor Bezirksgrenzen nicht halt

Einigung zwischen Reichard und Schicker über künftigen Grenzverlauf

Wien (OTS) - Der neue Hauptbahnhof Wien und die damit
einhergehenden baulichen Veränderungen machen eine Anpassung der Bezirksgrenzen notwendig. Die Grenze zwischen 4. und 10. Bezirk bildet künftig der Gürtel, im Detail der Randstein an der Hauptfahrbahn auf Seite des 10. Bezirks. Die Grenzlinie rückt damit von der Gebäudefront am Südbahnhof hinter dem früheren Busparkplatz und dem Parkhaus direkt an der Bahntrasse in Richtung 4. Bezirk . Dieser Festlegung wird auch die Bezirksvertretung Wieden in ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag zustimmen. In der Arsenalstraße rückt die Grenze in die Mitte der Hauptfahrbahn.

Die neue Bezirksgrenze stellt eine wesentliche Verwaltungsvereinfachung dar und bringt auch den Bauträgern einen entscheidenden Vorteil: so ist durch die neue Grenzziehung bei Baubewilligungsverfahren für die geplanten neuen Büro- und oder Wohngebäude nur ein Bezirk zuständig.

Dies hat Einfluss auf den 4. Bezirk: Denn Entscheidungen, die den neuen Hauptbahnhof und das künftige Stadtentwicklungsgebiet innerhalb der neuen Gleisanlagen betreffen, haben massiven Einfluss auf die Infrastruktur und das Leben der Anrainerinnen und Anrainer auf der Wieden. Deshalb wird zwischen Bezirksvorsteherin Susanne Reichard (Wieden), Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner (Favoriten) und Stadtrat DI Rudi Schicker vereinbart, dass der vierte Bezirk weiterhin Informationen zu wichtigen Fragen in Verbindung mit dem neuen Hauptbahnhof Wien erhält und auch Stellungnahmen zu den geplanten Veränderungen abgeben kann. Dies betrifft etwa die Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen oder die Errichtung von Betriebsanlagen.

"Mit dieser Grenzziehung haben wir gemeinsam eine Lösung im Sinne aller Beteiligten gefunden. Die Wieden bleibt damit in das wichtige Infrastrukturprojekt Hauptbahnhof einbezogen und kann auch weiterhin die Interessen ihre Bürgerinnen und Bürger vertreten", so Bezirksvorsteherin Susanne Reichard.

"Dies stellt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine wesentliche Erleichterung für die Investoren im Bauverfahren dar. Gleichzeitig werden die Rechte der AnrainerInnen und Anrainer bestmöglich gewahrt", äußert sich Stadtrat DI Rudi Schicker erfreut über die Einigung betreffend den neuen Grenzverlauf. (Schluss) lay

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