ÖH Uni Graz / HTU Graz: Erhöhung des Kinderabsetzbetrages benachteiligt StudienbeihilfenempfängerInnen

Offener Brief der ÖH Uni Graz / HTU Graz soll Abgeordnete wachrütteln

Graz (OTS) - Wissenschaftsministerium und ÖH sind sich einig, dass es eine Reparatur der Studienbeihilfe geben muss, damit StudienbeihilfenbezieherInnen keinen Verlust durch die Erhöhung des Kinderabsetzbetrages hinnehmen müssen. Am Montag wandten sich die HochschülerInnenschaften der Universität Graz (ÖH Uni Graz) sowie der TU Graz (HTU Graz) in einem offenen Brief -
http://oehweb.uni-graz.at/_pdf/49abaf06e0939.pdf - an die
Nationalrats-Abgeordneten, um auf die Probleme des erhöhten Kinderabsetzbetrags hinzuweisen.

"Es muss sichergestellt sein, dass die Erhöhung nicht zu finanzielle Nachteilen für die sozial schwachen StudienbeihilfenbezieherInnen führt", erklärt Florian Ortner, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.

"Wir fordern die Abgeordneten auf, einen Abänderungsantrag einzubringen, der sicherstellt, dass eine Erhöhung zu keiner Minderung führt", so Christian Dobnik, Vorsitzender der HTU Graz.

Die beiden Vorsitzenden zeigen sich jedoch erfreut, dass sich das Wissenschaftsministerium nun offensichtlich der negativen Auswirkungen der Berechnungsmethode bewusst geworden ist, und dies auch im parlamentarischen Stellungnahmeverfahren kundgetan hat. "Es zeigt sich jedoch abermals, dass es einer grundlegenden Reform des Studienbeihilfensystems bedarf", stellen Ortner und Dobnik abschließend fest.

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