Barbara Prammer im Gespräch mit Francisco Encina Für Vertiefung des Dialogs auf der Ebene der Parlamente

Wien (PK) - Breite Übereinstimmung in wesentlichen politischen Fragen konnten Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und der Präsident der chilenischen Abgeordnetenkammer Francisco Encina Moriamez heute bei ihren Gesprächen im Parlament feststellen. Beide Seiten unterstrichen die ausgezeichneten bilateralen Beziehungen und traten für eine Vertiefung des Dialogs auf Parlamentarierebene im Rahmen von regelmäßigen Treffen ein.

Encina Moriamez, der wie viele seiner Landsleute in der Zeit der Pinochet-Diktatur in Österreich gelebt hatte, wo auch zwei seiner Söhne zur Welt kamen, meinte, die zahlreichen ehemaligen Exil-Chilenen seine heute hervorragende Botschafter Österreichs in Chile. Nationalratspräsidentin Prammer erinnerte ihrerseits an jene Österreicherinnen und Österreicher, die während des NS-Regimes nach Chile gingen und derer sich nun der Nationalfonds annimmt.

Was die aktuelle Wirtschaftskrise betrifft, sahen sowohl Prammer als auch Encina den Staat aufgefordert, durch Investitions- und Konjunkturprogramme dem Abschwung gegenzusteuern. Übereinstimmung orteten die beiden Parlamentspräsidenten auch hinsichtlich einer stärkeren Kontrolle der Finanzmärkte. Encina betonte in diesem Zusammenhang, Chiles Finanzsystem sei relativ gesund, da man schon im Gefolge einer Bankenkrise in den Achtzigerjahren strengere Regeln eingeführt habe. (Schluss)

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