Postgewerkschaft dementiert gemeinsames Verständnis in Postämterfrage

Gewerkschafter sind für gescheiterte Geschäftspolitik nicht verantwortlich

Wien (ÖGB/GPF) - Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten sieht anlässlich der aktuellen Postämterdebatte kein gemeinsames Verständnis zwischen Belegschaftsvertretung und Vorstandsdirektor Dr. Götz.
Während der Filialnetzvorstand nach mittlerweile fast 5jähriger Tätigkeitsdauer augenscheinlich Postämterschließungen als einzigen Ausweg sieht, kämpfen die Belegschaftsvertretung wie auch viele Bürgermeisterinnen, Bürgermeister, ja sogar Landeshauptleute um den Erhalt jeder einzelnen Postfiliale.
Dazu gehören jedenfalls auch die Anpassung der Overhead- und Sachkosten auf ein vertretbares Maß sowie umsatzsteigernde Konzepte für die Zukunft.
"Statt nur irritiert und verwundert zu sein, wäre es endlich an der Zeit, die von Seiten der Belegschaftsvertretung empfohlenen betriebsinternen Kostensenkungsmaßnahmen vorzunehmen, damit das derzeit bestehende Postämternetz im Sinne der Bevölkerung nachhaltig abgesichert wird", so Postgewerkschaftsvorsitzender Gerhard Fritz. Die Argumente der Postgewerkschaft wurden ausreichend vorgebracht und erläutert, dürften aber bisher bei Vorstandsdirektor Dr. Götz noch nicht angekommen sein oder bewusst nicht gehört werden. Sollten im Zuge des Universaldienstberichtes Postämterschließungen seitens der Post beantragt werden, kann die Geschäftspolitik von Vorstandsdirektor Dr. Götz als gescheitert angesehen werden. +++

ÖGB, 25. Februar 2009 Nr. 99

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Martin Palensky
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