AKS: Abgeschlossene Budgetverhandlungen stellen Verbesserungen im Bildungssektor dar

Aktion kritischer SchülerInnen fordert sinnvolle Investition

Wien (SK) - Die bundesweiten Doppelbudgetverhandlungen für 2009/2010 wurden nun endgültig abgeschlossen und das Budget für das Jahr 2009 sowie 2010 steht somit fest. Es steht auch fest, dass der Bildungssektor in diesem Jahr eine leichte Erhöhung des Budgets erleben darf. "Die AKS begrüßt diesen Schritt und freut sich, dass eine langjährige Forderung erfüllt wurde. Gerade in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise ist es wichtig, nicht in diesem Bereich einzusparen", so Klaus Baumgartner, Bundesvorsitzender der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS). "Doch eine alleinige Erhöhung des Budgets reicht uns natürlich nicht aus. Nun muss dieses auch sinnvoll eingesetzt werden", so Baumgartner weiter. Es gebe Einiges, bei dem es schon lange an der Zeit gewesen wäre, mehr Geld zu investieren, nun ist die Zeit dafür gekommen: "Wir SchülerInnen sind die Gesellschaft von morgen. In den Bildungssektor zu investieren, ist das einzige Richtige. Bildung ist der Grundstein einer funktionierenden, demokratischen Gesellschaft", ist sich Baumgartner sicher. ****

Es gilt nun, das Geld sinnvoll einzusetzen. Für die AKS ist eines klar: Das Geld muss zu Gunsten der Schüler und Schülerinnen Österreichs verwendet werden. So sollen zum Beispiel sozial schwächere Schüler und Schülerinnen gefördert und unterstützt werden, indem die Finanzierung von Schikursen, Bildungsreisen und ähnlichen Projekten gefördert oder übernommen wird. "Es ist sehr wichtig, allen Schülern und Schülerinnen dieselben Chancen zu bieten - Geld darf kein Hindernis auf dem Bildungsweg darstellen!" fordert der Bundesvorsitzende. Geht es nach der AKS dürften aber nicht nur solche Projekte gefördert werden, sondern das Geld muss auch für nachhaltige Verbesserungen im Bildungsbereich (z.B. kleinere Klassen) eingesetzt werden. Eine generelle Forderung der AKS ist die Abschaffung jeglicher finanziellen Hürden im Bildungsbereich: "Bildung muss allen frei zugänglich sein!", so der Vorsitzende kurz und prägnant. "Auch in die Ausbildung der Lehrpersonen soll künftig mehr investiert werden", fordert die AKS. "Denn Lehrpersonen haben enormen Einfluss auf die Qualität des Unterrichts", so Baumgartner abschließend.

Als größte SchülerInnenorganisation Österreichs weiß die AKS, wie das Budget eingesetzt werden soll und fordert, dass den Forderungen der Schüler und Schülerinnen Österreichs Gehör geschenkt wird und der Bildungssektor auch nach den Wünschen der SchülerInnen gestaltet wird. (Schluss) mb/mp

Rückfragehinweis: Klaus Baumgartner 0699/11408142

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