Billard mit Heliumatomen, Fußball der Weinrebenparasiten und Damenbärte als Gesundheitsproblem

Die Bewerbungen zu FameLab Austria 2009 laufen

Wien (OTS) - FameLab Austria 2009 wird auch 2009 wieder einen spannenden Einblick in die mannigfaltigen und zukunftsweisenden Forschungsbereiche österreichischer Jung-WissenschafterInnen geben. Die bislang eingelangten Bewerbungen spiegeln eine lebhafte, innovative Forschungslandschaft, die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Anmeldungen zum Wettbewerb sind weiterhin unter www.famelab.at möglich!

Über FameLab

FameLab ist ein internationaler Wettbewerb für WissenschafterInnen, der 2005 im Rahmen des Cheltenham Science Festivals entwickelt wurde. Seit 2007 findet der Bewerb zeitgleich in Griechenland, Kroatien, Serbien, Aserbaidschan, Rumänien, Bulgarien, der Türkei, Israel und Großbritannien statt. Eine Ausweitung auf andere europäische Länder ist geplant.
ForscherInnen zwischen 21 und 35 Jahren haben die Möglichkeit, sich und ihr Forschungsprojekt vor einer namhaften Jury, bestehend aus VertreterInnen der Forschungsfördereinrichtungen und Medien, zu präsentieren. Die Kriterien, nach denen bewertet wird, sind: Content, Clarity und Charisma, also ob das Thema wissenschaftlich korrekt, leicht verständlich und mitreißend präsentiert wird.

Folgende Termine & Orte stehen zur Auswahl:

  • TU Graz: 11. März 2009 (Deadline: 6. März)
  • Uni Innsbruck: 13. März 2009 (Deadline: 6. März)
  • TU Wien: 18. März 2009 (Deadline: 16. März)
  • JKU Linz: 20. März 2009 (Deadline: 16. März)

Labor der Themenvielfalt

Auch 2009 können die Themen und Zugänge unterschiedlicher nicht sein: Unter den bisher eingereichten Forschungsthemen finden sich unter anderem kürzlich entdeckte Parasiten in Fußballform, die sich an den Wurzeln der Weinrebe vergehen - ein deklariertes Foul. Oder eine mit Heliumatomen Billard spielende Forscherin, die damit den Kontext zu ihrem Thema aus der Mikroskopie herstellen möchte. Doch nicht alle vorgestellten Themen werden etwas mit rundem Sportequipment zu tun haben und nicht alle kommen aus den Bereichen der Technischen Physik oder der Mikrobiologie. Auch Themen wie geschlechtstypisches Kommunikationsverhalten, Kreativität im Web, Referenzzustände in osteuropäischen Fließgewässern oder die Bakterienvielfalt in einem Gramm Erde sind vertreten. Aus den Bereichen Medizin und Gesundheit finden sich Arbeiten zu den Themenfeldern "Damenbart, Lästiger Schönheitsfehler oder ernstes Gesundheitsrisiko?" oder "Dicke Kinder durch Kindergarten-Essen?". Wir können gespannt sein, welche Themen noch eingereicht werden!

Sprechen Sie Wissenschaft?

Das Hauptanliegen von FameLab ist es, Wissenschaft innovativ und engagiert auch an eine fachfremde und damit weitere Öffentlichkeit zu kommunizieren. Die Entwicklung einer vereinfachten Sprache in der Wissensvermittlung, die sich darauf versteht, den Inhalt klar und deutlich darzustellen, ist auch im Kontext immer knapper werdender Ressourcen, unbedingt notwendig. Die Grammatik dieser Sprache ist einfach: Komplizierte Formeln und Fachausdrücke sollen vermieden werden. Bildliche Vergleiche mit alltäglichen Gegenständen, Tätigkeiten oder Emotionen sind gefragt.
Durch die Kreation einer Art "Esperanto der Wissenschaft" können möglicherweise Ebenen unserer Gesellschaft erreicht werden, die sich sonst nicht mit wissenschaftlichen Themen befassen.

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