BZÖ-LPO Uwe Scheuch: Rote ARBÖ-Kärnten Pleite weitet sich immer mehr aus!

Neben Schober offenbar auch SPÖ-LGF Kraßnitzer massiv involviert

Klagenfurt (OTS) - "Die rote ARBÖ-Kärnten Pleite weitet sich immer mehr aus. Die Vorwürfe gegen Wolfgang Schober und SPÖ -Landesgeschäftsführer Andreas Kraßnitzer verdichten sich immer mehr. Die SPÖ hat mit Schober einen ehemaligen ARBÖ-Kärnten Chef, dem in einem Gerichtsgutachten Krida vorgeworfen wird. Kraßnitzer steht laut diesem Gutachten im Verdacht, sich selbst ungerechtfertigt Gehälter ausbezahlt zu haben", stellte heute BZÖ-Landesparteiobmann LHStv. DI Uwe Scheuch im Rahmen einer Pressekonferenz fest.

Die besondere Pikanterie sei, dass jetzt der Bundes-ARBÖ die Kärntner SPÖ klage, die dem Bundes-ARBÖ ein Komplott mit dem BZÖ vorgeworfen hat. "Beim Kärntner ARBÖ wurden unter roter Mitwirkung Millionen versenkt. Diese rote Misswirtschaft ist ein unfassbarer Skandal. Hier ist eine politische Bombe im Gange, die die SPÖ vor den Wahlen unbedingt zurückhalten möchte", so Scheuch.

Der BZÖ-Landesparteiobmann verwies in diesem Zusammenhang auch auf ein Protokoll einer Präsidiumssitzung des ARBÖ Kärnten vom 3. Juni 2008, das dem BZÖ vorliegt. Zu diesem Zeitpunkt war der ARBÖ Kärnten schon seit langem de facto pleite und die 55 Mitarbeiter hatten ihr Gehalt nicht bekommen. Aus den Aussagen von diversen Präsidiumsmitgliedern geht eindeutig hervor, dass es diesen nur darum gegangen ist, wie sie aus ihrer persönlichen Haftung wieder herauskommen aber ihnen die Mitarbeiter völlig egal waren. "Hier zeigt sich einmal mehr, dass der Kärntner SPÖ die fleißigen Arbeiter und Angestellten des ARBÖ Kärnten völlig egal waren und sind", so Scheuch. Kraßnitzer, der nach der roten ARBÖ-Pleite von SPÖ-Chef Rohr als "Dank" zum SPÖ-Landesgeschäftsführer befördert wurde und einer der engsten Vertrauten Rohrs ist, hat bei dieser Sitzung wörtlich gesagt: "Aus der Perspektive nicht auf die Mitarbeiter sehen, sondern auf das ganze Paket ARBÖ Kärnten."

Wie nervös die rote ARBÖ-Führung zu diesem Zeitpunkt gewesen sein muss, zeige auch die Aussage Kraßnitzers in dieser Präsidiumssitzung, wonach die Kärntner SPÖ-Partsispitze interveniert habe, damit die Medien nicht über das rote ARBÖ-Desaster berichten. Wenn Kraßnitzer jetzt betone, er sei seit 2006 nicht mehr beim ARBÖ, dann stelle sich auch die Frage, wieso er an der Präsidiumssitzung überhaupt teilgenommen habe. "Hier handelt es sich offenbar nur um die Spitze des Eisberges. Es ist zu erwarten, dass bei der ARBÖ-Kärnten Pleite noch mehr rote Machenschaften ans Tageslicht kommen", so Scheuch abschließend.

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