Hagenhofer verurteilt rassistische Übergriffe auf Roma-Familien

Wien (SK) - Erschüttert zeigte sich SPÖ-Menschenrechtssprecherin Marianne Hagenhofer über die immer häufiger werdenden Übergriffe auf Roma, wie sie seit längerer Zeit in Ungarn und auch Italien passieren. Zuletzt war das Haus einer Roma-Familie in der Nähe von Budapest in Brand gesteckt worden und anschließend wurden der Familienvater und sein vierjähriger Sohn erschossen aufgefunden. "Diese wachsende Stimmung gegen Angehörige der Roma ist kein rein ungarisches oder italienisches Problem, sondern längst ein gesamteuropäisches, das auch auf EU-Ebene gelöst werden muss", so die SPÖ-Menschenrechtssprecherin.

Hagenhofer wies darauf hin, dass es bereits im Herbst letzten Jahres mehrer tödliche Angriffe auf die Häuser von Roma-Familien gegeben habe, die alle ungeklärt blieben. Auch bei dem jetzigen Fall scheint es, als sollen die Umstände vertuscht werden. "Es muss alles getan werden, dass in allen Ländern der EU ein friedliches Zusammenleben mit den Minderheiten gewährleistet und sichergestellt wird. Die EU muss den betroffenen Mitgliedsstaaten klarmachen, dass diese rassistischen Ausfälle in einem fortschrittlichen Europa nicht geduldet werden und Konsequenzen fordern", betonte die SPÖ-Menschenrechtssprecherin. (Schluss) sw/mp

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