SJÖ zu "politischem Aschermittwoch": FPÖ beweist durch Einladung von Dewinter ihre Affinität zum Rechtsextremismus

Rechte FPÖ-Grauslichkeiten müssen endlich ein Ende finden

Wien (OTS) - Einen "Rundumschlag von politischen Grauslichkeiten" erwartet sich Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), vom heutigen "politischen Aschermittwoch" der FPÖ in Ried: "Die Einladung des belgischen Rechtsextremisten Filip Dewinter ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die FPÖ bewusst die Kritik und Vorfälle der letzten Monate ignoriert und an ihrer Affinität für den Rechtsextremismus festhält. Das ständige Anstreifen der FPÖ am rechten Rand ist eine Provokation, die ein unerträgliches Ausmaß erreicht hat. "

Daher sei es, so Moitzi, an der Zeit, der Bevölkerung die Ereignisse der letzten Monate nochmals in Erinnerung zu rufen: "In den Reihen der FPÖ und ihrer Vorfeldorganisationen wie dem RFJ befinden sich Funktionäre, die bei Naziversandhäusern bestellt haben sollen, Abgeordnete, die - nicht rechtskräftig - wegen Verhetzung verurteilt wurden, Abgeordnete, deren Burschenschaften Geldpreise für neonazistische Organisationen verleihen, oder Funktionäre, die bereits wegen Verhetzung verurteilt wurden oder über beste Kontakte zum neonazistischen BFJ verfügen. Was kann sich die FPÖ noch leisten, bis sie endlich Konsequenzen ziehen muss? Angesichts dieser Liste, die sich noch unendlich fortsetzen ließe, ist eine breite antifaschistische Mobilisierung besonders wichtig und notwendig, auf der Straße, in den Köpfen und auch im Parlament. Denn offensichtlich befinden sich viele Funktionäre in der FPÖ und ihrer Vorfeldorganisationen, die ein ungeklärtes Verhältnis zum Nationalsozialismus haben. Das heißt für die SPÖ auch, dass es keine Koalition mit der FPÖ geben kann, weder auf Bundes- noch auf Landesebene, weder heute noch irgendwann. Es muss ein für alle mal klar gemacht werden, dass jegliches Anstreifen an nationalsozialistischem Gedankengut keinen Platz haben darf, weder in Ried, noch in Österreich noch irgendwo anders auf der Welt!"

Die Sozialistische Jugend Österreich ruft daher all jene, die der rechten Hetze gegen Minderheiten nicht mehr länger zusehen möchten, auf am großen "Lichterzug gegen Rechts" am 30. April in Linz teilzunehmen. "Setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus!" so Moitzi abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

SJÖ
Philipp Lindner
Tel.: 0699/81 25 22 41
philipp.lindner@sjoe.at
www.sjoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0001