BZÖ-Scheibner: Bundesheer droht Bankrott!

Bundesheer derzeit zu keinem großen Katastropheneinsatz fähig

Wien (OTS) - Die derzeitige katastrophale Situation im österreichischen Bundesheer wird immer mehr zu einer entscheidenden Frage für Österreichs Sicherheit. Verteidigungsminister Darabos lässt das Heer und seine Soldaten im Stich und hat offensichtlich bei den Budgetverhandlungen weitere desaströse Kürzungen hinnehmen müssen. Das Bundesheer steht damit vor dem Bankrott", so BZÖ-Chef Herbert Scheibner heute am Rande einer Pressekonferenz in Wien. Darabos habe zwar vor den Budgetverhandlungen lauthals mehr Geld gefordert, sei aber anscheinend von Finanzminister Pröll massiv über den Tisch gezogen worden und müsse sogar ein massives Minus verantworten. Der verzweifelte Aufschrei der Soldaten über den Zustand des Heeres und seiner Ausrüstung sei in diesem Zusammenhang mehr als verständlich.

Scheibner, selbst ehemaliger Verteidigungsminister, stellte klar, dass das Bundesheer derzeit zu keinem großen Katastropheneinsatz mehr in der Lage ist. "Was ist wenn nach den Rekordschneefällen ein Hochwasser wie im Katastrophenjahr 2002 droht und das Bundesheer im Gegensatz zu damals nicht mehr in der Lage ist, in voller Stärke zu helfen. Derzeit ist das Bundesheer nicht mehr fähig, einen solchen Einsatz personell und ausrüstungstechnisch zu bewältigen. Wer übernimmt dann die Verantwortung, wenn tausende Österreicher ohne Hilfe des Bundesheeres dastehen? Herr Darabos, Herr Faymann oder Herr Pröll?", so Scheibner. Darabos eile derzeit anscheinend lieber von einer Pokalverleihung zur anderen, anstatt sich um die Sorgen der Soldaten und um Österreichs Sicherheit zu kümmern. "Das BZÖ verlangt, dass der Verteidigungsminister sofort alle Fakten auf den Tisch legt, wie es um die Sicherheit Österreichs steht. Wir als BZÖ kämpfen für das Bundesheer", so Scheibner, der eine Serie an parlamentarischen Anfragen und Initiativen des BZÖ ankündigt.

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