Präsident des ARBÖ Österreich: Klagen Kärntner SPÖ

SPÖ-Landesgeschäftsführer hatte ARBÖ zuvor "Komplott" mit dem BZÖ unterstellt.

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe ein Interview mit Heinz Hofer, Präsident des SPÖ-nahen Autofahrerklubs ARBÖ.

Hofer erklärt darin, dass man rechtlich gegen den Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten vorgehen werde, nachdem dieser in der Vorwoche erklärt habe, dass der Bundes-ARBÖ ein "Komplott" mit dem Kärntner BZÖ geschmiedet hätte. Hofer: " Da wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als zu klagen. Wir schmieden kein Komplott mit dem BZÖ."

Auf die Frage, warum man die Kärntner SPÖ nicht rechtzeitig vor dem drohenden Polit- und Finanzdebakel des Kärntner ARBÖ hingewiesen habe, sagt Hofer: " Wir haben zwei Jahre lang bei Gabi Schaunig keinen Termin bekommen. Offensichtlich weil der Herr Landtagsabgeordnete Rudolf Schober das blockiert hat. Er hat das immer so dargestellt, als ginge es dem ARBÖ-Kärnten blendend und als gäbe es ‘nur’ ein Wiener Komplott."

Hofer weiter: " Wir hätten uns viel ersparen können, wenn der Herr Schober ehrlich gewesen wäre. In seiner unendlichen Eitelkeit wollte er aber nie zugeben, dass der ARBÖ Kärnten unter seiner Führung in Schieflage geraten ist."

Gespräche mit Schaunigs Nachfolger als Kärntner SPÖ-Chef, Reinhart Rohr, seien ausgeblieben: " Nachdem er den von uns entlassenen ARBÖ-Landesgeschäftsführer Kraßnitzer in sein Büro geholt und später zum SP-Landesgeschäftsführer gemacht hat, konnten wir nicht annehmen, dass er ein offenes Ohr für uns haben soll."

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