VP Korosec ad Häupl: Gesundheitspolitik seit Jahren nicht Chefsache

Wiener PatientInnen wollen Taten sehen, nicht Monologe hören

Wien (ÖVP-Rathausklub) - Als völlig unglaubwürdig bezeichnet die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, die Aussagen von Bürgermeister Häupl in einer Gratiszeitung, wonach ihm das Thema Gesundheit und Soziales ein persönliches Anliegen wäre. "Als ich den Herrn Bürgermeister Ende Jänner in der Untersuchungskommission zu den gravierenden Missständen in der Wiener Psychiatrie befragt habe, hat er jegliche Verantwortung weit von sich gewiesen und es kategorisch abgelehnt, sich in diesem so wichtigen Politikfeld stärker zu engagieren. Angesichts der morgigen Parteiklausur vollführt er jetzt eine 180 Grad-Wendung und will sich schon immer für diese Materie interessiert haben. Das soll wohl ein verspäteter Faschingsscherz sein", so Korosec.

SP verwechselt Publicitygeilheit mit Tatendrang

Die nun an den Tag gelegte Publicitysucht des Stadtoberhauptes sei einfach unpassend: "dieses Verhalten ist höchst unglaubwürdig und für die Lösung der anstehenden Probleme sicher nicht hilfreich, betont die VP-Mandatarin, die in diesem Zusammenhang einmal mehr auf die Ideenlosigkeit der Wiener Sozialdemokraten hinweist. "Wenn man die neuen Geriatriezentren etwas näher unter die Lupe nimmt, dann erkennt man, dass hier auf den Ausbau der dringend notwendigen Tageszentren für SeniorInnen vergessen wurde. Die SPÖ hat die Zeichen der Zeit -Stichwort steigende Lebenserwartung - noch immer nicht erkannt. Unter 'zukunftsweisend’ stellen sich die Wienerinnen und Wiener wohl etwas anderes vor, als die unzähligen Selbstdarstellungsversuche des Herrn Bürgermeisters", so Korosec abschließend.

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