Künstlerpetition gegen den Kunstaderlass

Peter Noever, Direktor MAK, und die UnterzeichnerInnen fordern ein klares Bekenntnis zur Gegenwartskunst

Wien (OTS) - Peter Noever, Direktor des MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, initiiert eine Petition an die Bundesregierung, in der er davor warnt, Budgetkürzungen für das Kunstressort im Allgemeinen und für die Gegenwartskunst im Speziellen zu beschließen. Namhafte Künstler wie Franz Graf, Elke Krystufek, Hans Kupelwieser, Marko Lulic, Arnulf Rainer, Manfred Wakolbinger, Franz West, Erwin Wurm, Otto Zitko und Heimo Zobernig haben bereits unterschrieben.
"In einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit, umfassender Sparprogramme und allgemeiner Nivellierung ist es von Seiten der Bundesregierung notwendig, unverwechselbare Zeichen zu setzen", so Noever. Seinen Ruf als Kunst- und Kulturnation - der im gleichen Maße auch wirtschaftliche Bedeutung vom Tourismus bis zur Unternehmensansiedlung habe - dürfe Österreich jetzt nicht aufs Spiel setzen.
"Die Wirtschaftskrise trifft die Künstler besonders hart", erklärt der MAK-Chef. Unternehmen setzen bei Sponsoring-Aktivitäten den Rotstift an, was das Kulturleben in Österreich empfindlich treffen wird. Kunstprojekte seien gefährdet, viele Künstlerinnen und Künstler würden an den Rand der wirtschaftlichen Existenz gedrängt. "Die Bundesregierung ist aufgefordert, die derzeit rund sechs Promille, die von allen Staatsausgaben der Republik Österreich für Kunst und Kultur allokiert sind, dramatisch zu erhöhen", verdeutlicht Noever.

Details zur Petition und ein Unterschriftenformular sind unter www.MAK.at/kunstpetition abrufbar.

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