Betriebsstandorte sichern, Arbeitsplätze erhalten

Betriebsflächenanalyse für Wien zeigt wie's geht

Wien (OTS) - Wien ist nicht nur reich an industrieller Tradition -die Stadt verfügt auch über attraktive Gewerbeflächen mit hervorragender Erschließungsqualität.

In den letzten Jahren ist es allerdings zu einem stark zunehmenden Druck auf die Wiener Industrie- und Gewerbegebiete gekommen, einerseits durch andere Branchen wie Einzelhandel oder Beherbergungsbetriebe, andererseits und vor allem auch durch das Bevölkerungswachstum in Wien und die dadurch verstärkte Nachfrage nach Wohnraum.****

Um die Betriebsflächen nachhaltig zu sichern wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Wiener Stadtplanung, dem WWFF und der Wirtschaftskammer Wien eine Betriebszonenanalyse durchgeführt worden. In deren Mittelpunkt stehen die "nicht-mischfähigen Betriebe".

Schicker unterstreicht den Beitrag zur Weiterentwicklung von Industrie und Gewerbe in Wien: "Die neue Wiener Betriebszonenanalyse ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Suche nach geeigneten Standorten für Betriebe, die nicht einfach mit anderen städtischen Nutzungen gemischt werden können. Sie bietet eine Entscheidungshilfe und Handlungsempfehlungen für die Stadtplanung aber auch für die Wirtschaft".

"Wir brauchen eine Reihe gut durchdachter Maßnahmen und Strategien, um die erforderlichen Betriebsflächen längerfristig in Wien zu sichern. Diese Betriebszonenanalyse ist deshalb ganz besonders wichtig. Damit ist einer langjährigen Forderung der Wirtschaftskammer Wien Rechnung getragen worden." begrüßt KommR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, die vorliegende Betriebszonenanalyse.

effizientes Flächenmanagement als Voraussetzung

Im Rahmen der Wiener Betriebszonenanalyse wurden Zonen herausgearbeitet, die für bestimmte Nutzungen besonders geeignet sind. Dadurch können Konflikte mit AnrainerInnen vermieden werden. Den ermittelten verfügbaren Flächen wird der Flächenbedarf gegenübergestellt, den z.B. nicht-mischbare Betriebe haben. Damit bildet die Betriebszonenanalyse eine wichtige Grundlage für ein effizientes Flächenmanagement, um das sich hauptsächlich der WWFF kümmert.

Die Betriebe der nicht-mischfähigen Branchen belegen in Summe etwa 4.100 ha. Laufende Betriebsneugründungen und -schließungen bedingen eine zusätzliche Nachfrage von 10 bis 20 ha pro Jahr. Diese soll aus einem Flächenpool von 50 bis 100 ha gespeist werden. Durch ein professionelles Flächenrecycling soll der Bedarf an zusätzlichen neuen Betriebsarealen reduziert werden. Der Aufbau eines solchen strategischen Flächenpools durch vorausschauende Stadtplanung und Flächenwidmung soll ein breites Angebot an Betriebsflächen für jene Unternehmen, die einen neuen Standort suchen, gewährleisten.

Im Umgang mit Umnutzungsbestrebungen wurde auch ein Instrument zur objektiven Bewertung von Betriebsstandorten gefordert, das jetzt vorliegt.

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