Rack fordert Ausbau des EU-Verkehrskorridors Baltikum-Adria

Steiermark und Kärnten würden massiv profitieren - EU-Gelder für Semmering und Koralm möglich

Brüssel, 25. Februar 2009 (ÖVP-PD) Der steirische Europaparlamentarier und Verkehrsexperte des ÖVP-Europaklubs Univ.-Prof. Dr. Reinhard Rack nahm gestern in Brüssel an einer Veranstaltung im Brüsseler Ausschuss der Regionen zum Thema 'Transeuropäische Verkehrsnetze und die Regionen Europas' teil. Organisiert von der tschechischen Ratspräsidentschaft, widmete sich die Expertenrunde unter Teilnahme von Regionalpolitikern aus ganz Europa sowie der EU-Regionalkommissarin Danuta Hübner der Bedeutung des Ausbaus der EU-Transportnetze für eine stärkere Vernetzung der europäischen Regionen. ****

"In Österreich haben wir nicht nur den Brenner als wichtiges verkehrspolitisches Anliegen", erklärt Rack. "Wir brauchen eine stärkere Anbindung auch an andere europäische Hauptverkehrsadern. Vor allem die Wiederbelebung der baltisch-adriatischen Verkehrsachse bietet uns die Chance und absolute Notwendigkeit, drei verkehrspolitische Kernanliegen Österreichs voranzutreiben. Diese transeuropäische Achse würde in Österreich den Wiener Zentralbahnhof, den Semmeringtunnel und den Koralmtunnel betreffen. Und bei allen drei Projekten würde eine Wiederbelebung der Arbeiten an der baltisch-adriatischen Verkehrsachse auch die Chance bedeuten, dafür auch europäische Gelder zu bekommen", betonte Rack.

"Der baltisch-adriatrische Korridor wäre eine bedeutende wirtschaftspolitische Chance für Österreich, gerade auch für die Steiermark. Und unsere Konkurrenten schlafen nicht. Eine Führung des Korridors über die Slowakei, Ungarn und Slowenien ist genauso denkbar und würde Österreich im wahrsten Sinn des Wortes außen vor lassen -angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und der hohen steirischen Investitionen in den Aufbau erfolgreicher Wirtschaftscluster keine angenehme Aussicht", begründet Rack sein Engagement für eine Streckenführung durch Niederösterreich, die Steiermark und Kärnten.

Der steirische Verkehrsexperte setzt sich bereits seit langem auch im Europäischen Parlament engagiert dafür ein, eine An- und Einbindung Österreichs in die Planung der transeuropäischen Verkehrsnetze sicherzustellen. "Dafür ist die Mitarbeit der zuständigen Stellen in Österreich und de Bundesländern aber genau so ausschlaggebend. ich danke daher der steirischen Landesvertretung bei der EU, dass ich auch im Namen der Steiermark die Gelegenheit hatte, dieses Projekt zu vertreten und zu präsentieren"; so Rack abschließend.

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