Unterreiner: Wiener Volkskundemuseum muss erhalten werden!

FPÖ fordert: Keine Schließung oder Fusion mit anderen Museen

Wien (OTS) - Die Existenz des Wiener Volkskundemuseum im Palais Schönborn in Wien-Josefstadt müsse unter allen Umständen erhalten werden, so die freiheitliche Kultursprecherin NAbg Mag. Heidemarie Unterreiner.

Seit Jahren befinde sich das zukünftige Schicksal dieses Museums in einem "Schwebezustand", da sowohl die räumliche Situation, als auch die Finanzierung dieser Kulturinstitution gefährdet sei, so Unterreiner weiter. Vor allem durch bauliche Mängel - das Dach ist undicht, die Gesimse fallen ab, wertvolle Bücher und Dokumente in den Regalen haben massive Wasserschäden zu verzeichnen - sind Standort und Existenz massiv bedroht. "Dabei ist gerade das Volkskundemuseum, neben dem Theater in der Josefstadt für den 8. Wiener Gemeindebezirk von großer Bedeutung." so Unterreiner.

"Man wird den Eindruck nicht los, dass die sozialdemokratische Kulturverwaltung in Bund und Land Wien hier durch fortgesetzte Untätigkeit und das nicht-zur-Verfügung-stellen von notwendigen Mitteln, dem Wiener Volkskundemuseum als eine identitätsstiftende Kulturinstitution, nicht die Bedeutung zumisst, die es unserer Meinung nach zweifelsohne hat", so Unterreiner weiter.

Das Wiener Volkskundemuseum als das größte seiner Art in Europa und bekannt für seine kulturwissenschaftlichen Arbeiten, muss schon alleine auf Grund seiner Entstehungsgeschichte erhalten bleiben. Die Forschungstätigkeiten auf dem Gebiet der ehemaligen Kronländer und der Geschichte der ehemaligen Monarchie kann einen wichtigen Blickwinkel auf ein gemeinsames Europa geben.

Die FPÖ fordert daher sowohl das ressortzuständige Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur als auch das Land Wien auf, die Institution Wiener Volkskundemuseum organisatorisch und finanziell dahingehend abzusichern, dass dieses Museum weiterhin am derzeitigen Standort eigenständig weiterbestehen kann, so Unterreiner abschließend.

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