Hofer: Lassen uns von EU-Kommission Gentechnik nicht aufzwingen!

FPÖ ruft Medien zur Bekanntmachung von Anti-Gentechnik-Demo auf

Wien (OTS) - "Wenn am Samstag ab 14 Uhr auf dem Wiener
Ballhausplatz demonstriert wird, geht es um sehr viel", so heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann und Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer. "Um die Zukunft unserer Landwirtschaft, unserer Bauern, unserer Lebensmittelversorgung, ja unserer Nahrungsmittelsouveränität. "Die EU-Kommission will Österreich mittels oder nach dem EU-Umweltministerrat am 2. März - so dieser keine qualifizierte Mehrheit bringt, entscheidet die Kommission - zum Anbau gentechnisch veränderten Saatguts zwingen."

"Dieses Ansinnen ist ungeheuerlich, denn es ist ein Anschlag auf unsere grundlegendsten Freiheitsrechte, etwa das Recht zum Schutz der eigenen Umwelt, etwa das Recht zur Wahlfreiheit, etwa das Recht auf körperliche Unversehrtheit." Alles das und vieles mehr, betont Hofer, sei durch den Einsatz der Agrogentechnik massiv gefährdet. Die Art und Weise wie - auf dem Papier souveräne - EU-Mitgliedsstaaten von der Kommissionsdiktatur genötigt werden, ist in demokratischen Systemen beispiellos, weil mit diesen unvereinbar.

"Dagegen gilt es mit aller Entschlossenheit aufzutreten", erklärt Hofer. "Andernfalls wird es für Protest bald einmal zu spät sein, denn ist die Aufhebung unserer Genmais-Anbauverbote erst einmal vollzogen, wird es ein Zurück nicht mehr geben, solange wir Mitglied dieser Nationalstaaten-Entrechtungs-Union sind. - Zu der die nationalen Regierungen freilich brav ihre Vorleistungen erbringen. Der heutige Finanz- und vormalige Umweltminister Josef Pröll etwa ist ein Musterexemplar der Gattung >Doppelzüngiger Brüsseler Wendehals<, der hierzulande versprochen hat, unsere Gentechnik-Anbauverbote zu verteidigen, während er sie in Brüssel zu Markte getragen hat."

Hofer abschließend: "Ich werde mit vielen meiner Parteikollegen am kommenden Samstag auf dem Ballhausplatz sein, um für unser Land und seine Unabhängigkeit die Stimme zu erheben. Ich lade jeden aufrechten österreichischen Demokraten ein, sich dieser Kundgebung anzuschließen. Und ich hoffe auf die Sensibilität unserer Leitmedien, dieses für unsere Zukunft so enorm wichtige Thema jetzt, im Vorfeld der entscheidenden Tage, aufzugreifen und nicht erst hinterher - wie leider üblich - über vergebene Chancen zu klagen."

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002