SP-Tanja Wehsely: waff-Berechnung der Frauenerwerbsquote richtig

Daten mit den anderen Bundesländern gut vergleichbar

Wien (SPW-K) - "Die Stadt Wien bzw. der Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) verwenden für die Ermittlung der Frauenerwerbsquote Registerdaten vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger und AMS-Daten. Diese Daten sind monatlich verfügbar, dementsprechend gut kann mit ihnen gearbeitet werden", stellte Dienstag SP-Gemeinderätin Mag.a Tanja Wehsely zu den diesbezüglichen Ausführungen von VP-Gemeinderätin Feldmann fest.

"Die Erwerbsquote bezeichnet in diesem Fall die Bevölkerungs-Standardbeschäftigungs- und Arbeitslosenzahlen der 15 bis 59jährigen Frauen. Die Statistik Austria hingegen verwendet Befragungsdaten und berechnet die Erwerbsquote bis zu einem Alter von 64 Jahren auch bei Frauen - damit sinkt die Erwerbsquote natürlich rapide ab", so Wehsely. Ein weiterer Unterschied: Die Berechnungsmethode Wiens beziehe die Einpendlerinnen aus der Wiener Umgebung ebenfalls mit ein, was bei der Statistik Austria nicht passiere. Damit lasse sich nachvollziehen, wie viele Arbeitsplätze Wien zur Verfügung stelle. Diese würden natürlich auch von Niederösterreicherinnen und Burgenländerinnen in Anspruch genommen, erklärte die Mandatarin.

Wehsely betonte, dass beide Berechnungsmethoden zwar richtig, allerdings unterschiedlich aufgebaut wären. "Wichtig ist die Vergleichbarkeit mit anderen Bundesländern. Da auch der waff die Erwerbsquote für alle Bundesländer nach demselben Verfahren berechnet, sind die Daten absolut vergleichbar und deshalb auch richtig", schloss Wehsely. (Schluss)

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