FP-Matiasek: Rahmenbedingungen zur optimalen Betreuung im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie schaffen

Wien,24.02.2009 (fpd) - Im Rahmen der nunmehr beendeten Untersuchungskommission zur Situation der Psychiatrie in Wien wurde von namhaften Experten der Kinder- und Jugendpsychiatrie übereinstimmend festgestellt, dass in Wien eine Einrichtung zur Unterbringung von Kindern bzw. Jugendlichen fehlt, die der psychiatrischen Betreuung bedürfen und als besonders "schwierig" bezeichnet wurden, so die FPÖ-Wien Gemeinderätin Veronika Matiasek.

Für diese Patienten und Patientinnen ist die stationäre Versorgung aus medizinischen Gründen nicht angebracht, sie können nicht in der Familie bleiben und es gibt keine einzige Einrichtung im Rahmen der Jugendwohlfahrt, die für sie geeignet wäre. Diese Kinder und Jugendlichen werden derzeit entweder zwischen den einzelnen Institutionen hin- und hergeschoben oder sie müssen zur Therapie in ein anderes Bundesland verbracht werden. In einem Fall wurde ein Kind sogar nach Brandenburg (D) geschickt, so Matiasek.

Diese Situation wirkt sich, so die Fachärzte übereinstimmend, negativ auf den Erfolg einer gezielten Therapie und somit auf das weitere Leben dieser jungen Patienten und Patientinnen aus. Es handelt sich hier um maximal 20 Patienten, für die eine adäquate Therapie-/Betreuungseinrichtung in Wien fehlt. Aus Sicht der FPÖ müssen nun seitens der Rathaus-SPÖ ehe baldigst die entsprechenden Rahmenbedingungen und Maßnahmen gesetzt werden, damit auch in Wien die optimale Betreuung gewährleistet werden kann, schließt Matiasek. (Schluss)paw

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