VP-Walter: "Brauner aus Tiefschlaf erwacht"

Konjunktur-"Paketchen" bestenfalls Tropfen auf den heißen Stein

Wien (OTS) - "Offenbar ist nun auch Vizebürgermeisterin Brauner
aus ihrem konjunkturpolitischen Tiefschlaf erwacht - böse Zungen könnten behaupten, nur auf Druck der Opposition. Spät, aber doch kommt sie nun drauf, dass Investitionen in Sanierungen sehr positive Auswirkungen auf Konjunktur und Beschäftigung, besonders für die regionale Wirtschaft, haben. Das hat die ÖVP Wien seit Jahren erkannt und entsprechende Schritte gefordert. Da hat sich die SPÖ leider taub gestellt. Und auch jetzt ist die Angst vor der Courage bei den Rathaus-Roten offenbar noch sehr stark ausgeprägt. Die nun mit Pomp und Trara verkündeten 17 Millionen Euro für den Bereich des Wohnbaus sind bestenfalls ein Paketchen und ein Tropfen auf den heißen Stein. Die ÖVP Wien fordert daher die Aufstockung des Konjunktur-Pakets auf zumindest eine halbe Milliarde Euro, um tatsächliche Effekte im Bereich Konjunktur und Arbeitsplätze auslösen zu können." So kommentiert der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, die heutigen Ankündigungen der Vizebürgermeisterin.

"Während die ÖVP Wien seit langem mehr Mittel für Sanierungen im Wohnbau fordert, ist Brauner bisher auf den Geldsäcken gesessen wie einst Dagobert Duck. Sich nun dafür abfeiern zu lassen, gerade einmal etwas mehr als ein Promille des Gesamtbudgets der Stadt Wien für Sanierungsmaßnahmen extra zur Verfügung zu stellen, grenzt an Verhöhnung - auch der Mieterinnen und Mieter von Wiener Wohnen, die seit längerem Angst haben müssen, dass ihnen im wahrsten Sinn des Wortes die Decke auf den Kopf fällt. Hier wäre die SPÖ gefordert, ordentliche Summen in Sanierung und Renovierung zu investieren, statt am Prater-Vorplatz mehr als 60 Millionen Euro zu vergraben. Und offenbar sind Zehntausende Gemeindebaumieter der SPÖ auch nur geringfügig mehr wert als der Lieblings-Fußballklub des Bürgermeisters, der gerade rund acht Millionen Euro an Subventionen einstreifen durfte. So sieht im roten Wien die Prioritätensetzung aus. Das ist traurig und die ÖVP wird diesem Trauerspiel nicht tatenlos zusehen. Damit in Wien endlich etwas weitergeht", so Walter abschließend.

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