"Familienfasttag" 2009: "Teilen macht stark"

Aktion der Katholischen Frauenbewegung gibt benachteiligten Müttern in Asien und Lateinamerika die Kraft, ihre Probleme selbst zu meistern - Start am Aschermittwoch in Feldkirch und Innsbruck

Wien, 24.2.09 (KAP) Unter dem Motto "Teilen macht stark" führt die Katholische Frauenbewegung (kfb) in der vorösterlichen Fastenzeit wieder ihre traditionsreiche Aktion "Familienfasttag" durch. Als Zeichen der Solidarität soll für Frauenförderungsprojekte in Asien und Lateinamerika gespendet werden. Die kfb lädt die Bevölkerung zum Teilen mit benachteiligten Menschen ein, wie z.B. mit Najima, einer jungen Mutter in Indien. Auf tausenden Plakaten in ganz Österreich bittet Najima um Spenden. Denn die im Gangesdelta lebende junge Mutter braucht dringend Unterstützung, um ihrem Kind sauberes Wasser, ausgewogene Ernährung, Bildung und Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Gesammelt wird bei Gottesdiensten oder Fastensuppenessen.

Die Aktion "Familienfasttag" wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet. Als Zeichen der Verbundenheit mit hungernden Menschen sollte nur eine Suppe oder eine einfache Speise gegessen und das dadurch ersparte Geld für Hilfsprojekte gespendet werden. Heute stillt die Katholische Frauenbewegung mit dieser ersten österreichischen Initiative zur frauenspezifischen Entwicklungszusammenarbeit den "Hunger nach Gerechtigkeit".

So unterstützt die Aktion "Familienfasttag" heuer Gesundheitsvorsorge und Bildungsangebote für Mütter und Kinder in Indien, um die Zahl der Todesfälle bei Geburten zu senken, bessere Hygienemaßnahmen bekannt zu machen und dadurch Infektionsrisiken zu verringern. Sie fördert ein ökologisches und soziales Wiederaufbauprogramm auf den Philippinen, damit sich die Opfer eines Taifuns unter Beachtung von Naturschutz und Regeneration der Umwelt selbst einen sicheren Lebensunterhalt schaffen können. In Nicaragua stärkt die Aktion Frauen bei deren Kampf gegen häusliche Gewalt und finanziert Initiativen zur Durchsetzung von Rechten und zur Förderung einer Kultur des Friedens.

Die Aktion "Familienfasttag" beginnt am Aschermittwoch, 25.Februar, mit öffentlichen Fastensuppenessen in den Diözesen Feldkirch und Innsbruck. Traditionell wird der zweite Freitag in der Fastenzeit -heuer 6. März - als "Familienfasttag" begangen. An diesem Tag gibt es als Zeichen der Verbundenheit mit benachteiligten Menschen in vielen Familien nur eine Suppe oder eine einfache Speise. In den meisten Pfarren wird am darauf folgenden Sonntag, 8. März, bei den Gottesdiensten für die Aktion "Familienfasttag" gesammelt. In vielen Pfarren sparen die Leute während der gesamten Fastenzeit in eigenen Würfeln Geld für die Aktion. Insgesamt sollen heuer Projekte im Ausmaß von zwei Millionen Euro finanziert werden.

Fastensuppe gibt Frauen Kraft

Ein Markenzeichen der Aktion "Familienfasttag" sind die Fastensuppenessen in den Pfarren. kfb-Frauen bieten dabei gegen eine Spende köstliche Suppen an. Immer häufiger gestalten aber auch österreichische Spitzenköchinnen und Spitzenköche - wie z.B. Johanna Maier, Reinhard Lässer oder der Stanglwirt in Going -Benefizveranstaltungen zugunsten dieser Initiative. Sie spenden auch Rezepte, die als kleines Dankeschön an die Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion "Familienfasttag" in Form von Rezeptkarten verteilt werden. (Informationen: Internet: www.teilen.at; Spenden:
Kto. Nr. PSK 1.250.000, BLZ 60.000; online: www. meinespende.at). (ende)
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