Mehrfach- Lehrerfreistellungen: Nur BZÖ - Lehrer betroffen

Orange Lehrer wollen heuer bis zu drei Dienstfreistellungen zwecks Wahlkampfaktivitäten

Klagenfurt (SP-KTN) - Rudolf Altersberger, Vizepräsident des Kärntner Landesschulrates machte heute, Dienstag, in Zusammenhang mit den derzeit öffentlich diskutierten Dienstfreistellungen für wahlkämpfende Lehrer darauf aufmerksam, dass es sich bei jenen Lehrern, die zum Zwecke des Wahlkampfs im heurigen Jahr gleich mehrere Freistellungen von Ihrer Lehrverpflichtung beantragt haben und damit für nachhaltige Schwierigkeiten an ihren Schulen sorgen, ausschließlich um BZÖ-Kandidaten handle.

"Zahlreiche BZÖ-Mitglieder haben heuer schon von der Möglichkeit einer derartigen Freistellung Gebrauch gemacht; überhaupt wurde die ganze Debatte ja durch das Verhalten zweier BZÖ-Lehrer ausgelöst.", führte Altersberger aus.

Namentlich gehe es um Markus Hoffmann und Mag.Dr.Josef Zauchner, zwei Unterrichtende der HAK Villach, die sich nicht nur für den vergangenen Nationalrats- sondern auch für den aktuellen Landtags-und Gemeinderatswahlkampf haben freistellen lassen.

"Um dem ganzen die Krone aufzusetzen steht nun die Befürchtung im Raum, dass sich die beiden Herren auch für die bevorstehende EU-Wahl freistellen lassen wollen.

Es ist unklar, wann die zwei beabsichtigen, ihr Schulgebäude wieder von innen zu sehen.", monierte Altersberger.

Kein Verständnis zeigte Altersberger daher auch für die BZÖ -Stellungnahmen zu dieser Causa: "Es mutet doch einigermaßen unglaubwürdig an, wenn Scheuch und Strutz einerseits die Dienstfreistellungen verurteilen und andererseits die Steine des Anstoßes in ihren eigenen Reihen zu finden sind." (Schluss)

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