Firmenpleiten: BZÖ-Lugar: "Siebenschläfer auf der Regierungsbank" müssen handeln

Wien (OTS) - "Es überrascht mich nicht, dass in Österreich jeden Tag fast 20 Firmen zusperren müssen. Die Hilferufe der Wirtschaft waren ja nicht zu überhören. Doch anstatt zu handeln, stellt sich die Regierung taub und wartet auf ein Wunder", kritisiert BZÖ-Wirtschaftssprecher Abg. Robert Lugar. "Die Siebenschläfer auf der Regierungsbank sollen endlich aufwachen. Wenn sie jetzt nichts gegen die Wirtschaftskrise unternehmen, brauchen wir in fünf Jahren einen neuen Marshall-Plan", so Lugar.

Nun seien Maßnahmen gefragt, die sofort wirken. Denn viele Unternehmen könnten ihre Rechungen nicht mehr fristgerecht begleichen. Lugar: "Wenn sich die Zahlungsverzüge häufen, ist die Insolvenz nicht mehr weit. Deshalb muss die Regierung die Banken endlich dazu anhalten, den Unternehmen wieder vernünftige Kontorahmen zu ermöglichen!"

Lugar fordert, dass der Staat die fehlende Nachfrage substituiert. Am Bau- und Baunebengewerbe etwa hängen über eine Million Arbeitsplätze. Da müsse eine Offensive bei der thermischen Sanierung und bei öffentlichen Infrastrukturprojekten gestartet werden.
"Wenn die Regierung jetzt kein Geld in die Hand nimmt, um Arbeitsplätze zu schaffen, dann schafft sie nur noch mehr Arbeitslose", warnt Lugar.

Zusätzlich will der BZÖ-Wirtschaftssprecher, dass flexible Beschäftigungsmodelle für Firmen entwickelt werden, die in der Krise stecken. Wenn die Regierung jetzt nicht dafür sorge, dass die Menschen in Beschäftigung bleiben, "werden ganze Wirtschaftszweige zusammenbrechen."

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