LH Dörfler: Postämterschließungen zurücknehmen

Ist die Universaldienstverordnung von BK Faymann und Co. zum Stopp der Schließungen von Postämtern nichts wert? - Regierung soll handeln und gegen Arbeitslosigkeit vorgehen

Klagenfurt (OTS) - Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler fordert von Bundeskanzler Werner Faymann und Ministerin Doris Bures das geplante Postämterschließungskonzept zurückzunehmen. Erst im November 2008 habe Faymann noch laut verkündet, dass es keine Postamtsschließungen geben werde, nun aber habe er nichts dagegen, dass gleich 300 Postämter geschlossen werden. Hier zeige sich, dass Faymann Versprechungen mache und Unterschriften unter Verordnungen setze, die überhaupt nichts wert seien.

Anscheinend komme er vor lauter Fotosafaris nicht mehr dazu, sich um die Probleme und Sorgen der Bevölkerung zu kümmern. Für Dörfler ist es unverständlich, dass die Bundesregierung nicht ihre Verantwortung wahrnimmt und alles tut, um Arbeitsplätze zu sichern und nicht Steuergelder, wie etwa am Beispiel AUA, zu vernichten. Die von Faymann gemachten Zusicherungen, wonach es zu keinen Schließungen von Postämtern kommen werde, müssten unbedingt eingehalten werden. Es könne nicht sein, dass Tausende Postbedienstete, die Infrastruktur der Gemeinden und schließlich die Bürger, für die die Post ein wichtiger Bestandteil ihrer Lebensqualität ist, auf der Strecke bleiben, betont Dörfler.

Dieses Vorgehen von Faymann und Co. sei gerade in der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise unverständlich und inakzeptabel. Anstatt alles daran zu setzen, um Arbeitsplätze zu erhalten, werde es mit den Postämterschließungen zu weiterer Arbeitslosigkeit kommen. Faymann und Bures sollten endlich für die Bürger handeln und diesen weiteren Anschlag auf den ländlichen Raum und die dort lebenden Menschen zurücknehmen, fordert Dörfler. "Es gilt den Schließungsstopp in der Universaldienstverordnung einzuhalten, wonach auch die entlegenen Bergtäler mit Post zu versorgen sind. Die Post hat diesen öffentlichen Auftrag zu erfüllen und kann sich nicht einfach davonstehlen", so Dörfler.

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