FPÖ-Haider: Budget der Österreich-Werbung nach Schweizer Vorbild aufstocken

Jänner-Zahlen zeigen bereits leichten Rückgang - FPÖ für Aufstockung des Budgets der ÖW um weitere 10 Mio. Euro

Wien (OTS) - Für eine Aufstockung des Budgets der Österreich-Werbung nach Schweizer Vorbild sprach sich heute der Tourismussprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Mag. Roman Haider aus. "Was in der Schweiz kurzfristig möglich ist, sollte auch in Österreich machbar seien", verweist Haider darauf, dass das helvetische Nachbarland kurzerhand ein 15 Millionen Franken (10,13 Mio. Euro) schweres Sonderbudget für antizyklische Tourismuswerbung verabschiedet hat. "Volkswirtschaftlich sinnvoll wird dieses Geld zur Gänze im Ausland eingesetzt", nennt der FP-Tourismussprecher auch gleich Vergleichszahlen: Österreich investiert gerade einmal 1 Millionen Euro zusätzlich in die ausländischen Herkunftsmärkte.

Haider erneuerte seine Kritik, wonach die beschlossenen 4 Millionen Euro für das Budget der Österreich-Werbung "lediglich die Inflation seit der letzten Erhöhung abgelten. Um den Tourismus in Österreich -auch gerade angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise - zu sichern, sind mindestens weitere 10 Millionen Euro für die Österreich-Werbung notwendig."

"Die Zahlen vom Jänner zeigen bereits einen leichten Rückgang, der noch nicht dramatisch ist. Auch auf dem Flughafen Wien gab es im Jänner bei den Starts und Landungen ein Minus von rund 10 Prozent. Im Hinblick auf die Sommersaison und vor allem auch beim Städtetourismus - wo es zu starken Einbrüchen kommen wird - müssen wir rechtzeitig gegensteuern", forderte der FP-Tourismussprecher die Regierung und die Österreichische Wirtschaftskammer als Besitzer der Österreich-Werbung auf, die Werbemittel für die Österreich-Werbung umgehend nach Schweizer Vorbild zu erhöhen. Zudem seien die Länder aufgerufen, ihre Landes-Tourismusorganisationen besser zu dotieren. "Dieses Geld ist gut angelegt, denn die Wertschöpfung aus dem Tourismus bleibt zu 100 Prozent im Land", so Haider.

"Wir müssen alles daran setzen, um die bisherigen Hauptmärkte Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Schweiz und Italien zu halten. Und die aufstrebenden osteuropäischen EU-Staaten Tschechien, Polen, Ungarn - und vor allem Russland - sollen als Hoffnungsmärkte für die Zukunft verstärkt beworben werden. Damit auch angesichts der Wirtschaftskrise das Geld im Lande bleibt, muss es für die Österreicher selbst attraktive Angebote für einen Urlaub im Heimatland geben", bekräftigte Haider abschließend.

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