Kickl: Gusenbauer soll AK-Niederösterreich verlassen - Ex-Kanzler nur in eigener Sache unterwegs

Wien (OTS) - Ex-Bundeskanzler Gusenbauer soll die AK-Niederösterreich verlassen. Das verlangt FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl. Grund für Kickls Forderung: Gusenbauer verdient bei der AK-NÖ etwa 4.000 Euro brutto. Aber gleichzeitig hält er Vorträge an US-amerikanischen Universitäten und betreibt eine eigene Firma, die "Gusenbauer Projektentwicklungs- und Beteiligungs GesmbH".

Für Kickl stellt sich daher die Frage, wann Gusenbauer eigentlich Zeit hat, für die AK zu arbeiten. "Während Österreichs Arbeitnehmer mit Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit konfrontiert sind, ist der AK-Angestellte Gusenbauer primär in eigener Sache unterwegs und erhält sozusagen als Taschengeld 4.000 Euro brutto, finanziert aus den Beiträgen der AK-Zwangsmitglieder", kritisiert der freiheitliche Sozialsprecher. "Das ist ein untragbarer Zustand und bezeichnend für die Mentalität der SPÖ, die die Republik als Selbstbedienungsladen und Erbpacht betrachtet", so Kickl, der sich an den Fall Rechberger erinnert fühlt. Gusenbauer solle von sich aus die Konsequenzen ziehen und sich entweder für seine Firma und sein US-Engagement entscheiden oder für die Arbeiterkammer.

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