Allianz Initiative: Gemeinden werden Risk-Manager

Wien (OTS) - Risikomanagement im öffentlichen Sektor war bis vor kurzem noch ein Fremdwort. Doch Überschwemmungen, Lawinen, Großbrände oder Chemieunfälle führen deutlich vor Augen, dass sich Gemeinden mehr und mehr mit dem Umgang mit Risken auseinandersetzen müssen. Die Allianz hat nun eine Initiative gestartet, österreichische Gemeinden im Bereich Risk-Management professionell zu unterstützen und fit zu machen. Als erster Schritt wurde auf dem führenden Gemeindeportal www.kommunalnet.at eine Plattform für kommunales Risikomanagement eingerichtet, das aktiv Unterstützung und Hilfe für Gemeinden und Gemeindemitarbeiter bereitstellt.

Allianz als kompetenter Partner der Gemeinden

Rund 80% der österreichischen Gemeinden nutzen kommunalnet als "Gemeinde-Intranet". Eigentümer der kommunalnet GmbH sind der Österreichische Gemeindebund sowie die Kommunalkredit Austria.
Der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Bürgermeister Helmut Mödlhammer, freut sich über die Allianz als Partner der Gemeinden: "Die Allianz hat höchste Kompetenz in diesem Bereich. Sie ist politisch unabhängig und hat als weltweit führendes Unternehmen das umfassendste Know-how im Bereich Risiko- und Gefahrenmanagement. Die Zusammenarbeit wird die Sicherheit der österreichischen Gemeinden erhöhen."

"Jede Gemeinde sollte - wie ein Unternehmen - eine Risikostrategie ausarbeiten", so Allianz Vorstand Dr. Johann Oswald, "wir bieten dazu eine genaue Analyse und Bewertung des Gefahrenpotenzials an. Unser 'Risk-Check' legt großes Augenmerk auf Prävention oder Gefahrenminderung. Viele Risken lassen sich versichern, andere wiederum können in einem definierten Rahmen selbst getragen werden." Oswald ist davon überzeugt, dass das Risikobewusstsein in den Gemeinden vorhanden ist, mit der Kooperation könne nun eine professionelle Strategie erarbeitet werden.

Was bedeutet Risk-Management für die Gemeinde?

In erster Linie geht es beim Risk-Management nicht nur darum, eine bereits eingetretene Krise zu meistern, sondern darum, sie erst gar nicht entstehen zu lassen. Gemeinden sehen sich einer Fülle von möglichen Gefahrenquellen ausgesetzt: Das beginnt bei den Pflichten als Straßenerhalter oder Fuhrparkbetreiber, geht über die Rolle als Hoheitsverwalter oder Unternehmer und reicht bis zur Verantwortung als Arbeitgeber und zur betrieblichen Altersvorsorge.

Risikomanagement ist nicht eine einmalige Übung, sondern ein Prozess, der im wesentlichen in vier Stufen abläuft:

1. Risken erkennen: Für die Erstellung einer Gefahrenkarte sind umfassende Erfahrung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Risk-Manager und Gemeindeverantwortlichen notwendig, die die Lage genau einschätzen können. Bei der Risikoanalyse helfen auch vielfach bewährte Checklisten. Die systematische Gefahrenerkennung kann vor Ereignissen schützen, die eigentlich vorhersehbar oder vielleicht sogar vermeidbar gewesen wären.

2. Risken bewerten: Dabei wird die Wahrscheinlichkeit errechnet, mit der das Ereignis eintreten kann. Auch das Schadensausmaß bzw. die Höhe der finanziellen Leistung wird ermittelt.

3. Risken managen: Aufgrund der Bewertung wird abgeklärt, ob ein Risiko in Kauf genommen, ob Maßnahmen zur Vorbeugung gesetzt oder ob Versicherungen abgeschlossen werden sollen.

4. Risken überwachen: Da die meisten Gefahren sich permanent verändern, ist eine laufende Neu- oder Nachbewertung des Risikoportfolios notwendig.

"Wir freuen uns, dass die Allianz als unabhängiger Partner für die Gemeinden ausgewählt wurde. In diese Kooperation werden wir daher unser volles Know-how und die besten Experten im Risk-Management einbringen. Immerhin geht’s um die Verbesserung der Sicherheit unserer Gemeinden", so Dr. Johann Oswald.

Fotos:
Dr. Johann Oswald, Vorstand der Allianz ((C) Allianz, Abdruck honorarfrei). Download unter www.allianz.at.
Präsident des Gemeindebundes, Bgm. Helmut Mödlhammer. Download unter
http://www.gemeindebund.at/fotos.php?m=5&sm=17

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