BZÖ-LHStv. Uwe Scheuch kritisiert Freistellung von wahlwerbenden Lehrern

Kontinuität in der Ausbildung geht verloren - Freistellung von Beamten abschaffen!

Klagenfurt (OTS) - Kritik übt der Kärntner Bildungsreferent BZÖ-LHStv. DI Uwe Scheuch an der Freistellung von Lehrern, die für Landtags- Nationalrats- oder Europawahlen kandidieren. "Es ist inakzeptabel und negativ für die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler, wenn ihr gewohnter Lehrer mehrere Wochen lang nicht anwesend ist. Daher sollte man hier eine gesetzliche Änderung andenken. Außerdem ist es aus meiner Sicht problematisch, wenn Lehrer, die voll in ihrem Beruf tätig sind, hohe politische Ämter ausüben", so Scheuch, der diesbezüglich einen Antrag des Bundes-BZÖ im Parlament ankündigt.

Derzeit seien in Kärnten etwa 20 Lehrer betroffen, für die man in diesen Wochen Ersatzlehrer suchen müsse. Besonders im heurigen Schuljahr sei die Situation aufgrund der Nationalrats- Landtags- und EU-Wahlen besonders dramatisch. "Ein ständiger Lehrerwechsel während des Schuljahres ist den Schülerinnen und Schülern nicht zuzumuten. Dadurch geht die Kontinuität in der Ausbildung verloren", betont Scheuch.

Für den BZÖ-Landesparteiobmann ist das Beamten-Privileg der Dienstfreistellung in Wahlzeiten nicht mehr zeitgemäß. "In der Privatwirtschaft wäre es undenkbar, dass man wochenlang nicht zum Dienst erscheint und bei vollen Bezügen Dauerwahlkampf betreibt, auch wenn de facto keine Chance auf ein Mandat besteht. Wahlkämpfen kann man auch in der Freizeit. Daher sollte die Dienstfreistellung von Beamten in Wahlzeiten rasch abgeschafft werden", so Scheuch abschließend. (Schluss)

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