- 22.02.2009, 12:01:02
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Steindl zu Burgstaller: Nicht Arbeitslosigkeit fördern, sondern Arbeitnehmer unterstützen
Arbeitslosigkeit zu fördern und zu verwalten, ist keine Politik, um die Krise zu meistern und den zu Menschen helfen
Wien, 22. Februar 2009 (ÖVP-PK) „Nicht Arbeitslosigkeit
fördern, sondern Arbeitnehmer unterstützen. Mir ist lieber, es
bekommt jemand 100 Prozent Lohn als 60 Prozent Arbeitslosengeld“,
stellt ÖVP-Wirtschaftssprecher und Salzburger Abg.z.NR, Konrad
Steindl, zu den Aussagen der Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller
im heutigen Interview mit der Tageszeitung „Österreich“ klar.
Burgstaller denke offensichtlich nicht an die Arbeitnehmer, „sonst
würde sie wie die ÖVP alles versuchen, damit die Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz nicht verlieren. Stattdessen
mit dem dafür nötigen Geld die Arbeitslosigkeit auch noch zu
subventionieren, ist falsch“, betont Steindl. ****
„Ziel muss es sein, möglichst viele Menschen in Beschäftigung
zu bringen und Arbeitsplätze zu erhalten. Wir finden es viel
wichtiger, alles zu tun, damit jene, die einen Job haben, diesen
auch behalten können und jene, die keinen Arbeitsplatz haben, einen
bekommen“, so Steindl. Eine klischeehaft und populistisch geführte
Armutsdiskussion bringe den betroffenen Menschen nichts. Weiters
erinnert der Salzburger Nationalratsabgeordnete, dass Arbeitslose
in den seltensten Fällen alleine auf das Arbeitslosengeld
angewiesen seien. „Wer in Österreich arbeitslos wird, hat auf
zahlreiche Transferzahlungen aus Steuergeldern Anspruch“, stellt
Steindl klar und erinnert an Sozialleistungen für Wohnen (z.B.
Wohnbeihilfen, Heizkostenzuschuss) oder Familienleistungen des
Bundes (z.B. Familienbeihilfe, Mehrkindzuschlag, Schülerbeihilfe)
sowie Sozialleistungen der Länder (z.B. Familienhilfe,
Familienurlaubsaktion, Tagesbetreuungsförderung) bis hin zur
Befreiung der Rezept- und Rundfunkgebühren.
Steindl abschließend: „Arbeitslosigkeit zu fördern und zu
verwalten, ist keine Politik, um die Krise zu meistern und den
Menschen zu helfen.“
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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