- 22.02.2009, 09:00:00
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"trend": Matznetter will Postämter aufwerten
SPÖ-Abgeordneter Christoph Matznetter möchte von der Schließung bedrohte Postämter zu "Front-Offices" für Finanzamt und Bezirkshauptmannschaft machen
Wien (OTS) - Für den Erfinder des Gedankens ist es ein logisches
"Gegenkonzept zu Personalabbau und Arbeitsagentur": Christoph
Matznetter (SPÖ), Ex-Staatssekretär im Finanzministerium und neulich
wiedergewählter Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer, hat ein
Sanierungsprogramm für marode Postämter entwickelt, berichtet das
Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.
Matznetter hat vor, die Hunderten zur Disposition stehenden kleinen
Postämter im ländlichen Raum als "Front-Offices" mit neuem Leben zu
erfüllen. Er glaubt, dass die Postämter "zum Beispiel Aufgaben von
Bezirkshauptmannschaft oder Finanzministerium mit übernehmen"
könnten. Die auf die Republik vereidigten Beamten, so Matznetter,
sollten "Menschen beim Ausfüllen von Steuererklärungsformularen
helfen", könnten "Anträge entgegennehmen" und andere hilfreiche
bürokratische Dienste leisten. Geeignet seien die Postler dafür
jedenfalls: "Sicher müssten sie geschult werden, aber das
Qualifikationsniveau ist nicht das Problem. Die meisten sind doch
schon lang im Amt und wissen ganz genau, was ein Formular ist."
Das Image der Postbeamten könne aufgewertet, jedenfalls aber der
Post-"Kahlschlag" vermieden werden, glaubt der Mandatar, der diese
Ideen im Rahmen eines bislang unveröffentlichten ÖIAG-Gesamt-Konzepts
zu Papier gebracht hat.
Rückfragehinweis:
trend Redaktion
Tel.: (01) 534 70/3402
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