• 22.02.2009, 08:00:00
  • /
  • OTS0002 OTW0002

"profil": 1,75 Milliarden Euro Staatshilfe für RZB in vier Wochen

RZB-Chef Walter Rothensteiner will Tilgungsfrist gegebenenfalls auf zehn Jahre strecken - RZB hat Raiffeisen-International-Anteil 2008 aufgewertet

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" kündigt RZB-Generaldirektor
Walter Rothensteiner den Abschluss der Verhandlungen mit der Republik
zur Aufnahme staatlichen Partizipationskapitals an: "Ich gehe davon
aus, dass wir das binnen eines Monats finalisiert haben." Die Bank
will sich 1,75 Milliarden Euro zu acht Prozent jährlich auf vorerst
fünf Jahre ausleihen. "Sollten wir wider erwarten nicht in der Lage
sein, das Kapital zurückzuführen, gibt es mehrere Optionen. Eine wäre
es, die Laufzeit des staatlichen Kapitals auszudehnen. Theoretisch
sind ja bis zu zehn Jahre möglich. Dafür müssten wir aber noch höhere
Zinsen zahlen", so Rothensteiner.

Angesprochen auf den drohenden ukrainischen Staatsbankrott und die
Folgen für Raiffeisen International meint Rothensteiner im
"profil"-Interview: "Das würde die Bilanz unserer lokalen Tochterbank
belasten, uns aber insgesamt nicht ins Wanken bringen." Der
Kursverfall der Aktien von Raiffeisen International wird offenbar
keinerlei Auswirkungen auf den Einzelabschluss der RZB für das Jahr
2008 haben. Die RZB hat ihren rund 69-prozentigen Anteil vielmehr
aufgewertet. Rothensteiner: "Ja, wir haben ein wenig aufgewertet. Wir
hatten Raiffeisen International zuvor deutlich niedriger als zum
Börsekurs in den Büchern, jetzt sind wir eben darüber."

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PRO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel