EU-Kommunikation unter dem Motto "Mit Schwung für Europa"

Auftaktveranstaltung der Kommissionsvertretung im Museumsquartier initiiert breite öffentliche Diskussion über Europa

Wien (OTS) - Die Vertretung der Europäischen Kommission veranstaltete am 20. Februar ein Treffen im informellen Rahmen für alle Europa-Interessierten. Unter dem Motto "Mit Schwung für Europa" sollten neue Impulse für eine verstärkte Diskussion über Europa gesetzt werden. Mehrere Hunderte Besucher waren der Einladung des neuen Leiters der Kommissionsvertretung, Richard Kühnel gefolgt, um in entspannter Atmosphäre über aktuelle Themen der EU-Politik sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich der EU-Kommunikation zu diskutieren. Impulsreferate von EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner sowie Außenminister Michael Spindelegger leiteten den angeregten informellen Informationsaustausch ein.

In seiner Begrüßungsrede betonte der Leiter der Kommissionsvertretung, Richard Kühnel, die Notwendigkeit einer "EU-Kommunikation in Partnerschaft". Für diese breite Kommunikationsplattform, die sowohl die politischen Akteure auf Bundes- und Landesebene als auch Interessensvertreter und die Zivilgesellschaft umfasse, wolle die Kommissionsvertretung als "Knotenpunkt" fungieren. Richard Kühnel gab seiner Zuversicht Ausdruck, dass es mit diesem partnerschaftlichen Ansatz gelingen werde, Menschen zu erreichen, die bisher wenig mit der EU zu tun hatten, und die EU für mehr Österreicher zu einer "Herzensangelegenheit" zu machen.

EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner hob in ihrer Impulsrede die Bedeutung und den konkreten Nutzen der Europäischen Union für die Menschen "gerade in Krisenzeiten" hervor. Sie wies in diesem Zusammenhang u.a. auf den Beitrag der EU zur Bewältigung der aktuellen Finanzkrise, auf die erfolgreiche Vermittlung der EU in der jüngsten Gaskrise zwischen Russland und der Ukraine sowie ihren Einsatz für die Interessen ihrer Bürger in einer globalisierten Welt hin. Gleichzeitig unterstrich die Kommissarin, dass die "europäische Erfolgsgeschichte" ein "work in progress" sei, welches täglich neu begründet und erklärt werden müsse. Um dies zu erreichen, brauche es eine offene, konstruktive Debatte und den Einsatz aller Verantwortungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Nur so könne man "das Vertrauen der Menschen stärken und die EU effektiver machen".

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