Hofer: Gemeinsames Sorgerecht nach Scheidung soll möglich werden

Schweiz plant beispielhafte Gesetzesänderung

Wien (OTS) - "In der Schweiz plant man eine sehr vernünftige Maßnahme für das gemeinsame elterliche Sorgerecht", berichtet FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg Norbert Hofer. "Im Interesse des Kindeswohls soll das gemeinsame Sorgerecht für geschiedene bzw. nicht miteinander verheiratete Eltern künftig zur Norm werden. Hierzu wird eine Revision des Zivilgesetzbuches vorgenommen."

Natürlich könne das Gericht die elterliche Sorge auch weiterhin, so dies gewünscht sei oder das stets in den Mittelpunkt zu rückende Kindeswohl nicht gewährleistet sei, an nur einen Elternteil übertragen. Gleiches gelte für nicht verheiratete Paare, etwa dann, wenn der Vater das Kind nicht anerkenne.

"Derzeit", so Hofer weiter, "wird im Scheidungsfall auch in der Schweiz das Sorgerecht entweder der Mutter oder dem Vater übertragen. Derzeit ist auch die Verletzung des Besuchsrechts nicht strafbar. Beides wird sich nunmehr ändern. Die FPÖ fordert ein vergleichbares Sorgerechtsmodell im Sinne der Gleichbehandlung und des Kindeswohls auch für Österreich. Ein diesbezüglicher Antrag wurde unsererseits bereits im Nationalrat eingebracht", so Hofer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0012