Belakowitsch-Jenewein: Skandalöse Vorgänge rund um LKH Klagenfurt

Errichtung des LKH Neu geht klar auf Kosten der Gesundheitsversorgung

Wien (OTS) - Die Notwenigkeit einer Strukturreform des österreichischen Krankenkassensystems mache der Skandal rund um das LKH Klagenfurt umso deutlicher, so FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar-Belakowitsch-Jenewein in ihrer heutigen Presskonferenz. Die Finanzierung des LKH Neu, welches als Prestigeprojekt für den sozialistischen Gesundheitslandesrat, Peter Kaiser, und den BZÖ Landeshauptmann, Gerhard Dörfler, errichtet werde, gehe ganz klar auf Kosten der Gesundheitsversorgung und damit zu Lasten der Patienten.

Im Detail bezog sich Belakowitsch-Jenewein auf ein Papier, das der LKH-Vorstand dem Aufsichtsrat der KABEG Landeskrankenanstalten Betriebsgesellschaft am 28. November 2008 vorgelegt habe. Dem zu folge solle das LKH Neu damit finanziert werden, dass bis zum Jahr 2013 im LKH 121 Pflegekräfte und 7 Ärzte weniger arbeiten, sowie zusätzliche 3 Millionen Euro an Ärzteüberstundenentlohnung abgebaut würden. Das seien etwa 100.000 Ärzteüberstunden im Jahr. "Soll das LKH damit etwa zu einer Tagesklinik werden?", stellte die freiheitliche Gesundheitssprecherin in den Raum und betonte, dass solche Vorgehensweisen mehr als unzulässig seien und die Kärntnerinnen und Kärntner in jedem Fall eine ehrliche Stellungnahme von Gesundheitsminister Stöger dazu erwarten könnten. Dieser habe bei seinem Besuch des LKH vorgestern lediglich lobende Worte für diese skandalösen Vorgänge in Klagenfurt gefunden.

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