"Mary's Meals" hilft Kindern mit Essen und Bildung aus der Armut

Mit einem einfachen Konzept sorgt eine Initiative junger Christen für nachhaltige Erfolge im Kampf gegen den Hunger in den ärmsten Ländern der Welt - Spendenaufruf nun auch in Österreich: "Mit zehn Euro ermöglichen Sie einem Kind Nahrung und Schulbildung für ein ganzes Jahr"

Wien, 20.2.09 (KAP) "Mit nur zehn Euro ermöglichen Sie einem Kind Nahrung und Schulbildung für ein ganzes Jahr". Mit diesem Slogan bittet die Initiative "Mary's Meals" (Mahlzeiten Mariens) nun auch in Österreich um Spenden für den Kampf gegen den Hunger in den ärmsten Ländern der Welt. Die Aufsehen erregende Initiative junger Christen "Mary's Meals" sorgt derzeit in 14 Ländern für die Ernährung und Schulbildung von mehr als 350.000 Kindern. Mit einem einfachen Konzept: Aus Spendengeldern werden möglichst an Ort und Stelle Grundnahrungsmittel wie Getreide, Mais, Obst und Gemüse gekauft. Die Mütter der Kinder oder ehrenamtliche Helferinnen kochen daraus einen nahrhaften Brei, den sie in Schulen verteilen. Durch die täglichen Mahlzeiten können die Kinder wieder regelmäßig die Schule besuchen, anstatt Nahrung zu suchen oder zu arbeiten.

"Wir sehen, dass die ärmsten Kinder nicht zur Schule gehen können, weil sie mit dem Überlebenskampf beschäftigt sind", erklärte der aus Schottland stammende Gründer der Initiative, Magnus MacFarlane-Barrow, am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien. 300 Millionen Kinder in aller Welt müssten hungern, knapp die Hälfte von ihnen besuche keine Schule. Dabei sei aber Bildung für die Kinder der Schlüssel zum Weg aus der Armut, stellte der "Mary's Meals"-Gründer fest: "Mary's Meals ist eine einfache Weise, aus diesem Kreis der Armut auszubrechen", so MacFarlane-Barrow.

Ein Fischzüchter verändert die Welt

Der Schotte hängte im Jahr 2002 nach einem Besuch in dem von regelmäßigen Hungersnöten getroffenen ostafrikanischen Land Malawi seinen Job als Fischzüchter an den Nagel, um sich dem nachhaltigen Kampf gegen den Hunger zu widmen. Am Anfang hätten die Leute gesagt, er wäre verrückt, erinnerte sich der "Mary's Meals"-Gründer: "Ich denke aber immer mehr, dass es eigentlich am verrücktesten ist, dass heute Kinder an Hunger sterben in einer Welt, in der es Fülle gibt".

Das Engagement hatte Erfolg: "Mary's Meals" kümmert sich heute um ehemalige Kindersoldaten in Liberia und Uganda, Halbnomaden im Norden Kenias, Kinder in den Slums von Haiti oder Straßenkinder auf den Philippinen und in der Ukraine. Dabei kooperiert "Mary's Meals" mit lokalen Partnerorganisationen, in Haiti etwa mit der örtlichen Caritas.

Der Schwerpunkt der Arbeit von "Mary's Meals" liegt nach wie vor in Malawi, wo die Initiative bereits zehn Prozent aller Schulkinder ernährt. "Unsere Vision für 'Mary's Meals' ist, dass jedes Kind in der Welt an seinem Ausbildungsort eine tägliche warme Mahlzeit erhalten soll", so MacFarlane-Barrow. Er bittet um Spendengelder, damit das Hilfsprojekt in einem ersten Schritt in Malawi alle Volksschulkinder erreichen kann. "Das wäre ein Zeichen für die Welt, dass unsere Vision wirklich möglich ist", so der "Mary's Meals"-Gründer. (Informationen: www.marysmeals.org, www.marysmeals.at; Spenden: Kto. Nr. 477.79, Raiffeisenbank Klosterneuburg, BLZ: 32367).

O-Töne von Magnus MacFarlane-Barrow stehen in Kürze unter "www.katholisch.at/o-toene" zum Download bereit. (ende)
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