Kaufmännische Angestellte bei Tages- und Wochenzeitungen: Plus 3,4 Prozent Gehalt

Guter KV-Abschluss in der ersten Verhandlungsrunde

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die rund 3.000 kaufmännischen Angestellten bei Tages- und Wochenzeitungen gehen mit einer Gehaltserhöhung von 3,4 Prozent, maximal jedoch EUR 120.-, ins Krisenjahr 2009. Dieses Ergebnis konnte in der ersten Verhandlungsrunde am 19. Februar 2009 zwischen der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und dem Verband Österreichischer Zeitungen erzielt werden. ++++

"Die besonderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Tages- und Wochenzeitungsgeschäft lassen weder Arbeitgeber noch ArbeitnehmerInnen kalt. Dem war Rechnung zu tragen. So gesehen ist der Abschluss für uns akzeptabel", sagt Alois Freitag, stv. Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Druck, Kommunikation, Papierverarbeitung. "Ein Abschluss, der zeigt, dass Sozialpartner auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten befriedigende Ergebnisse für die Beschäftigten erzielen", ergänzt Franz Bittner, stv. Vorsitzender der GPA-djp.

Der Gehaltsabschluss tritt mit 1. April 2009 in Kraft und gilt für Mindestgrundgehälter und Lehrlingsentschädigungen. Neben der Erhöhung des Mindestgrundgehalts ist auch die Summe aller bisherigen Quinquennienbeträge um 3,4 Prozent zu erhöhen. Die Gesamterhöhung pro DienstnehmerIn (Mindestgehalt plus Quinquennienbeträge) beträgt max. EUR 120.-.
Die Vereinbarung gilt für 12 Monate und endet mit 31. März 2010.

ÖGB, 20. Februar 2009 Nr. 087

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