Mölzer: Opernball, der Tanz auf dem Vulkan

Manager, deren Unternehmen in Schieflage sind, tanzen durch die Nacht - halbe Regierung feiert, während Österreich in Osteuropa Milliardengrab droht

Wien (OTS) - Der gestrige Opernball sei angesichts der
Wirtschafts- und Finanzkrise ein Tanz auf dem Vulkan gewesen, meinte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich dauernd, die Arbeitslosenzahlen schnellen in die Höhe, und jene, die in den letzten Jahren Unsummen verdienten und deren Unternehmen heute in gehöriger Schieflage sind, wie Erste-Bank-Chef Treichl, tanzen durch die Nacht. Alle Österreicher, die um ihren Arbeitsplatz bangen, werden sich ihren Teil denken", so Mölzer weiter.

Wichtiger als den Freuden des Lebens zu frönen sei es für Politik und Wirtschaft, nach Auswegen aus der Krise zu suchen. "Die halbe Bundesregierung war beim Opernball anwesend, während für Österreich in den osteuropäischen Staaten wegen der Finanzkrise ein Milliardengrab droht. Wesentlich mehr als von den Fernsehbildern hätte der Durchschnittsösterreicher gehabt, wenn die Ärmel hochgekrempelt und für unser Land gearbeitet worden wäre", schloß der freiheitliche EU-Mandatar.

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