AUF/Exekutive-Wien: Innenministerium reagiert endlich auf die desaströse Personalsituation bei der Wiener Polizei

Wien, 20.02.2009 (fpd) - Die nicht mehr zu verschweigende prekäre Personalsituation bei der Wiener Polizei und die letzte katastrophale Kriminalstatistik für Wien haben Innenministerin Fekter endlich dazu bewogen, auf die vehemente Forderung der AUF nach mehr Personal für die Bundeshauptstadt zu reagieren. "Ich begrüße das sehr", so der Vorsitzende der AUF/Exekutive Wien und freiheitlicher Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst NAbg. Werner Herbert. "Es stellt sich nur die Frage, ob das Innenministerium auch die dafür erforderlichen Planstellen budgetär sichergestellt hat. Schließlich brauchen die angekündigten zusätzlichen Polizeibeamten auch einen entsprechend sichergestellten Arbeitsplatz im Bundesstellenplan."

Auch der AUF-Personalvertreter Albert Schmiedt bewertet die Ankündigung hinsichtlich zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten für Wien grundsätzlich positiv, wenn gleich er auch auf die Ausbildungszeit von 24 Monaten verweist. Die von Ministerin Fekter angekündigten 450 neuen Beamten für Wien sind erst frühestens im Jahr 2011 fertig ausgebildet und da beginnen bereits die pensionsstarken Jahrgänge bei der Wiener Polizei zu wirken, so Schmiedt weiter. So gesehen sind diese angekündigten Personalzugänge eigentlich nur eine notwendige Maßnahme, um die Einsatzfähigkeit der Exekutive in Wien -trotz des seit Jahren rückläufigen Personalstands und unter Berücksichtigung der angeführten vakanten Pensionsabgänge - auch in den nächsten Jahren überhaupt aufrecht erhalten zu können.

Sowohl Herbert als auch Schmiedt sind sich daher einig, dass neben den jetzt angekündigten zusätzlichen Beamten weitere Maßnahmen notwendig sind. So ist es nicht nur dringend notwendig, die Polizei von Büro- und Verwaltungstätigkeiten zu entlasten, damit die exekutive Tätigkeit wieder in den Vordergrund gelangt, sondern es ist auch eine deutliche Erhöhung des gesamten Personalstand bei der Wiener Polizei unumgänglich um die ständig steigenden Kriminalitätszahlen auch in der Zukunft bewältigen zu können.
So wie die vom Innenministerium in der Vergangenheit praktizierte vorgangsweise lediglich personelle "Löcher" zu stopfen, wird für diese Herausforderungen daher absolut zu wenig sein, so Herbert und Schmiedt abschließend. (Schluss)paw

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