KO Scheuch: Martinz Wirtschaftsförderungsaktion Flop der Sonderklasse

Banken und Wirtschaft kritisieren Martinz-Modell als fragwürdig und mangelhaft. Besser wirtschaften schaut anders aus.

Klagenfurt (OTS) - "Die von ÖVP-Chef Josef Martinz im Alleingang durchgeführte Gewerbekreditaktion ist ein Flop der Sonderklasse. Die Kärntner Banken und der KWF beschweren sich schon massiv und protestieren lautstark gegen diese äußerst fragwürdige und mangelhaft vorbereitete Aktion. Anstatt wie im Regierungsbeschluss vorgesehen mit den Kärntner Banken und den Förderstellen des Landes und des Bundes Verhandlungen zu führen, um Richtlinien und Programme für sein Maßnahmenpaket zu schaffen, hat Martinz die katastrophalen Richtlinien im Alleingang gemacht. Damit hat der ÖVP-Spitzenkandidat einmal mehr seine wirtschaftliche Inkompetenz unter Beweis gestellt", stellt BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch fest.

Die Kritikpunkte der Banken an dem Martinz-Modell lauten beispielsweise:

  • Die in der Barwertablöse ausgewiesenen Förderbeträge sind nicht abgezinst.
  • Der Zuschuss erfolgt nach dem Gießkannenprinzip.
  • Es ist kein Nachweis für die Betriebsmittelkredite zu erbringen.
  • Es wurden keine Einreichfristen festgelegt.
  • Das Antragsformular im Internet ist als PDF-Datei gesperrt und kann nicht ausgefüllt werden.
  • Der Abwicklungsaufwand ist viel zu hoch.

"Diese Richtlinien und Rechtsvorschriften sind weder mit dem KWF noch mit den Banken abgestimmt und an Dilettantismus nicht zu überbieten. Wenn Martinz und die ÖVP andauernd von besser wirtschaften reden, ist das völlig unglaubwürdig. Besser wirtschaften heißt für Martinz offenbar: ein unpraktikables Modell, viel Geld für Martinz und sein Marketing, aber wenig Geld für die Wirtschaft. Besser wirtschaften bedeutet aber in Wahrheit, Martinz alle Zuständigkeiten, die das Wort Wirtschaft enthalten, wegzunehmen - nämlich auch jene für die Landwirtschaft", betont Scheuch abschließend.

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