FPÖ-Kunasek: "Plus 10 Prozent! Jubelmeldungen über Rückgang der Asylanträge sind nicht angebracht!"

Wien (OTS) - Der von den Medien kolportierte Rückgang bei den Asylantenzahlen entspricht nicht der Realität. Die Asylstatistik des Innenministeriums zeigt andere Zahlen - nämlich einen Anstieg um rund 10 Prozent! Auch die "EU- Untauglichkeit" der Türkei manifestiert sich in der aktuellen Statistik.

Der steirische Landesparteisekretär NAbg Mario Kunasek kritisiert die über die Medien kolportierten Jubelmeldungen, betreffend der angeblich rückläufigen Asylantenzahlen in Österreich: " Im Jänner 2009 beantragten 1.222 Personen Asyl in Österreich, das ist im Vergleich zum Jänner 2008 mit 1.113 Personen ein Anstieg um 9,79 Prozent. Von einem Rückgang kann also nicht gesprochen werden."

Durchaus interessant auch die Nationalitäten der 1.222 Asylwerber:
302 Personen aus der Russischen Föderation, 181 Personen aus Afghanistan, 99 Personen aus dem Kosovo, 50 aus Nigeria und 43 Personen aus der Türkei. Kunasek dazu:" Bemerkenswert dabei, dass es sich bei den Asylwerbern aus der Russischen Föderation erfahrungsgemäß um Tschetschenen handelt. Selbst der EU-Justizkommissar Barrot hielt kürzlich fest, dass die die Wahrscheinlichkeit dass ein Tschetschene in Österreich Asyl bekommt bei 63 Prozent liegt, in der Slowakei hingegen bei 0 Prozent. Es ist also kaum verwunderlich, dass diese Personen Österreich als Ziel aussuchen."

Die Tatsache, dass die Türkei an fünfter Stelle in der Asylstatistik aufscheint ist für Kunasek die Bestätigung für die "EU-Untauglichkeit" dieses Landes: "Es ist unverständlich, dass Bürger eines Staates, der von sich selbst behauptet, er habe EU-Reife, in anderen Staaten Asylanträge stellen müssen! Ein weiterer Beweis dafür dass die EU- Verhandlungen mit der Türkei abzubrechen sind!"

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