Eurostat-Untersuchung - SP-Strobl: Wien zählt weiterhin zu den reichsten Regionen Europas!

Wertschöpfung weiter gestiegen - Kritik von FP-Strache zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - "Die Wirtschaftsleistung Wiens ist in den
vergangenen Jahren nicht gesunken, sondern im Gegenteil laufend spürbar gestiegen, z.B. auch in dem von Eurostat präsentierten Zeitraum 2005 auf 2006 von 41.077 Euro auf 41.500 Euro pro Kopf. Die gegenteilige Behauptung von FP-Obmann Strache ist deshalb falsch. Richtig ist hingegen, dass auch andere EU-Regionen ihre Wertschöpfung verbessert und 2006 in das Spitzenfeld vorgerückt sind. In diesem befindet sich nach wie vor Wien mit dem hervorragenden achten Rang", erwiderte Donnerstag der Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Kommerzialrat Fritz Strobl, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien die Kritik des FP-Politikers.

"Diese Position Wiens kann sich in den folgenden, noch zu untersuchenden Jahren durchaus wieder verbessern, weil dann neue Faktoren - wie etwa die schwere Finanzkrise, die sich auf die Wertschöpfung der überproportional gewichteten Finanzplätze Inner-London, Luxemburg, die EU-Hauptstadt Brüssel aber auch die Ile-de-France und andere Regionen, besonders nachhaltig auswirken könnte - schlagend würden", so der Wirtschaftspolitiker weiter.

"Wien ist und bleibt das Wirtschaftszentrum Österreichs", gab sich Strobl überzeugt. "Wien liegt gleichauf mit dem Wirtschaftsraum München/Oberbayern, eine der stärksten Metropol- und Technologieregionen der gesamten EU - das allein zeigt die Stärke Wiens. Insgesamt ist die österreichische Bundeshauptstadt sehr gut aufgestellt: Sehr robuster Arbeitsmarkt und geringster Anstieg der Arbeitslosigkeit von allen Bundesländern", so Strobl.

"Wien verweilt jedenfalls nicht bei den bereits drei Jahre alten und damit etwas historischen Zahlen von Eurostat, sondern blickt gerade in den jetzt besonders schwierigen Zeiten nach vorn und kämpft u.a. mit zusätzlichen Investitionsmitteln und einem weiteren Arbeitsmarktpaket in der Höhe von 33 Millionen Euro um jeden Arbeitsplatz, während Strache die Stadt ausschließlich schlecht zu machen versucht und keinerlei Antworten und brauchbare Konzepte hat -weder im Bereich des Arbeitsmarktes noch bei der Unterstützung der Wiener Unternehmen", schloss Strobl. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002