Oberhauser: Drogenprävention und Aufklärungsarbeit muss forciert werden

Suchterkrankungen große gesundheitspolitische Herausforderung

Wien (SK) - In Reaktion auf den heute veröffentlichten Jahresbericht des UN-Suchtstoffkontrollrats betonte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser heute, Donnerstag: "Der Bericht ist eine weitere Bestätigung dafür, dass es ein Gebot der Stunde ist, die Maßnahmen im Bereich der Drogenprävention und Aufklärungsarbeit zu forcieren." Gerade bei Kindern und jungen Menschen müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um die Aufklärungsarbeit zu verstärken, damit es gelingt, unsere Kinder von Suchtmitteln fernzuhalten. Suchterkrankungen zählten zu den großen gesellschafts- und gesundheitspolitischen Herausforderungen und der aktuelle Bericht des Suchtstoffkontrollrats zeige, wie wichtig es ist, dass wir uns entschlossen und verstärkt mit dieser Problematik auseinandersetzen, so Oberhauser gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Voll unterstützt" Oberhauser die Forderung des Suchtstoffkontrollrats, wonach die Staaten der Welt mehr Mittel in die Primärprävention von Drogenmissbrauch stecken müssten. Hier komme der im Regierungsprogramm festgehaltenen Weiterentwicklung der nationalen Suchtpräventionsstrategie zentrale Bedeutung zu, so Oberhauser, die unterstrich, dass der Schutz der Gesundheit stets im Vordergrund stehen muss.

Die SPÖ-geführte Regierung habe auch bei den so genannten Modedrogen bereits konsequente Schritte gesetzt. So sei bezüglich der Modedroge "Spice" per Verordnung des Gesundheitsministeriums bereits seit 7. Jänner das Inverkehrbringen von Räuchermischungen mit Naphtalen-Verbindung verboten worden. Auch im nächsten Gesundheitsausschuss werde es einen gemeinsamen Antrag zur Behandlung des Themas "Spice" von SPÖ und ÖVP geben, so Oberhauser abschließend. (Schluss) mb

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