• 19.02.2009, 13:02:38
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BZÖ-Fauland -Armut: Salzburger Landesregierung lässt Bürger im Stich

Alarmierender Bericht der Armutskonferenz, Politik muss handeln

2009-02-19 (OTS) - "SPÖ und ÖVP in Salzburg haben offenbar auf die
Bürger vergessen." So reagierte BZÖ-Spitzenkandidat Markus Fauland
auf den neuesten Bericht der Armutskonferenz, der für Salzburg
erschreckende Zahlen ausweist: Demnach sind mehr als 12 Prozent der
Salzburger armutsgefährdet, das mittlere Einkommen liegt um 3,8
Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. "Aber SPÖ und ÖVP sehen
tatenlos zu", so Fauland: "Sie haben offenbar beschlossen, lieber
weiterhin Kuschelpolitik zu betreiben, statt Tausenden von Armut
bedrohten Salzburgern zu Hilfe zu kommen."

Dabei sei die Entwicklung laut Fauland kaum überraschend: "Die
Wohnungs- und Lebenshaltungskosten in Salzburg sind extrem hoch, die
Einkommen gerade im Tourismussektor sind hingegen niedrig und
gleichzeitig fallen immer mehr Arbeitsplätze weg." Fauland
wiederholte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach der
Einrichtung von Arbeitsstiftungen, etwa im Fall von M-real, sowie
jene nach der Gründung einer Auffanggesellschaft für von der
Insolvenz bedrohte Firmen: "Damit könnten Arbeitsplätze gerettet
werden und jene Salzburger, die ihren Arbeitsplatz bereits verloren
haben, würden nicht einfach fallen gelassen."

Zudem wies Fauland auch auf die besonderen Schwierigkeiten für
alleinerziehende Mütter hin: "Wegen des Mangels an
Kinderbetreuungsplätzen können sie oft nur schlecht bezahlte
Teilzeitjobs annehmen und laufen dadurch verstärkt Gefahr, in die
Armutsfalle zu geraten." Das BZÖ-Salzburg fordert daher die
Einrichtung von Gratis-Kinderbetreuungseinrichtungen mit
Öffnungszeiten, die es auch alleinerziehenden Müttern erlauben, einer
geregelten Arbeit nachzugehen. "Salzburg braucht eine neue Arbeits-
und Sozialpolitik", so Fauland abschließend, "denn der Bericht der
Armutskonferenz hat deutlich gezeigt, dass der derzeitige Weg von SPÖ
und ÖVP langfristig in den Abgrund führt. Die Salzburger und
Salzburgerinnen haben es nicht verdient, so fallen gelassen zu
werden. Darum stehen wir für eine Politik, die die Schwächsten nicht
ignoriert, sondern sich verstärkt gerade um sie kümmert."

Rückfragehinweis:
BZÖ-Salzburg

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