BZÖ-Fauland -Armut: Salzburger Landesregierung lässt Bürger im Stich

Alarmierender Bericht der Armutskonferenz, Politik muss handeln

2009-02-19 (OTS) - "SPÖ und ÖVP in Salzburg haben offenbar auf die Bürger vergessen." So reagierte BZÖ-Spitzenkandidat Markus Fauland auf den neuesten Bericht der Armutskonferenz, der für Salzburg erschreckende Zahlen ausweist: Demnach sind mehr als 12 Prozent der Salzburger armutsgefährdet, das mittlere Einkommen liegt um 3,8 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. "Aber SPÖ und ÖVP sehen tatenlos zu", so Fauland: "Sie haben offenbar beschlossen, lieber weiterhin Kuschelpolitik zu betreiben, statt Tausenden von Armut bedrohten Salzburgern zu Hilfe zu kommen."

Dabei sei die Entwicklung laut Fauland kaum überraschend: "Die Wohnungs- und Lebenshaltungskosten in Salzburg sind extrem hoch, die Einkommen gerade im Tourismussektor sind hingegen niedrig und gleichzeitig fallen immer mehr Arbeitsplätze weg." Fauland wiederholte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach der Einrichtung von Arbeitsstiftungen, etwa im Fall von M-real, sowie jene nach der Gründung einer Auffanggesellschaft für von der Insolvenz bedrohte Firmen: "Damit könnten Arbeitsplätze gerettet werden und jene Salzburger, die ihren Arbeitsplatz bereits verloren haben, würden nicht einfach fallen gelassen."

Zudem wies Fauland auch auf die besonderen Schwierigkeiten für alleinerziehende Mütter hin: "Wegen des Mangels an Kinderbetreuungsplätzen können sie oft nur schlecht bezahlte Teilzeitjobs annehmen und laufen dadurch verstärkt Gefahr, in die Armutsfalle zu geraten." Das BZÖ-Salzburg fordert daher die Einrichtung von Gratis-Kinderbetreuungseinrichtungen mit Öffnungszeiten, die es auch alleinerziehenden Müttern erlauben, einer geregelten Arbeit nachzugehen. "Salzburg braucht eine neue Arbeits-und Sozialpolitik", so Fauland abschließend, "denn der Bericht der Armutskonferenz hat deutlich gezeigt, dass der derzeitige Weg von SPÖ und ÖVP langfristig in den Abgrund führt. Die Salzburger und Salzburgerinnen haben es nicht verdient, so fallen gelassen zu werden. Darum stehen wir für eine Politik, die die Schwächsten nicht ignoriert, sondern sich verstärkt gerade um sie kümmert."

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