Bundespräsident verurteilt antisemitische und fremdenfeindliche Parolen an der Gedenkstätte Mauthausen

Wien (OTS) - Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat in Beantwortung eines Schreibens des Internationalen Mauthausen Komitees seine Empörung über die antisemitischen und fremdenfeindlichen Parolen zum Ausdruck gebracht, die vor kurzem an der Südmauer der Gedenkstätte Mauthausen angebracht wurden.

Wörtlich heißt es in dem Schreiben des Bundespräsidenten, dass "ich davon ausgehe bzw. hoffe, dass es sich bei dem Anschlag um eine Einzelaktion gehandelt hat. Mein Büro hat mit dem Innenministerium in der Angelegenheit Kontakt aufgenommen und ich kann Ihnen versichern, dass die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden auf Hochtouren laufen. Selbstverständlich werden die Täter im Falle der Ergreifung entsprechend zur Verantwortung gezogen werden. Wie mir weiters mitgeteilt wurde, sind die Sicherheitsmaßnahmen im Bereich der Gedenkstätte verstärkt worden."

"Ich benutze diese Gelegenheit, um meinen großen Respekt vor den Opfern und vor den Überlebenden des Konzentrationslagers zum Ausdruck zu bringen und versichere Ihnen, dass Österreich und die Verfassungsorgane unseres Landes die Gedenkstätte Mauthausen in hohen Ehren halten. Für die Gedenkarbeit, die Sie im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen und Projekte leisten und initiieren, gebührt Ihnen höchster Respekt und Dank", heißt es in dem Schreiben des Bundespräsidenten abschließend.

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