Schittenhelm: Steuerreform wird Menschen weiter entlasten

ÖVP-Mitglied im Rechnungshofausschuss zum Einkommensbericht 2006/2007

Wien (ÖVP-PK) - Um die Krise zu meistern ist es wichtig, die Wirtschaft zu stärken und den Menschen zu helfen. Das tut die Regierung mit dem im Ministerrat verabschiedeten Steuerentlastungspaket für alle Familien mit Kindern sowie Selbständige Steuerzahler. Das stellte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Dorothea Schittenhelm, Mitglieder im Rechnungshofausschuss, anlässlich der heutigen Diskussion über den Einkommensbericht des Rechnungshofes für die Jahre 2006 und 2007 im Rechnungshofausschuss fest und wies darauf hin, dass Familien 510 Millionen Euro beispielsweise über eine Anhebung der Kinderabsetzbeträge, die Einführung eines Kinderfreibetrags und die Absetzung von Kinderbetreuungskosten erhalten. Der Rechnungshof und die Statistik Austria erstellen den Einkommensbericht alle zwei Jahre; darin findet sich eine Aufschlüsselung der Gehälter nach verschiedenen Kriterien. ****

Frauen verdienen nach wie vor und in allen Beschäftigtengruppen deutlich weniger als Männer: 2007 betrug das mittlere Einkommen der Frauen 59 Prozent des mittleren Männereinkommens. Der Einkommensnachteil für Frauen im öffentlichen Bereich fällt allerdings wesentlich schwächer aus als in der Privatwirtschaft. Das mittlere Bruttojahreseinkommen von angestellten Frauen betrug 2007 beispielsweise 29.218 Euro, jenes von angestellten Männern hingegen 45.355 Euro und damit um 36 Prozent mehr. "Vor allem hier gilt es, diese Lücke für Frauen zu schließen, so Schittenhelm.

Ein Teil der Einkommensdifferenzen zwischen den Geschlechtern lässt sich auch auf Teilzeitarbeit zurückführen. "2007 gab es 2,89 Millionen ganzjährig Erwerbstätige, davon 571.900 in Teilzeit, das sind 20 Prozent. 89 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten sind Frauen. Das zeigt für mich, dass Frauen versuchen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Sie wollen mit einem Fuß im Berufsleben verbleiben, um später - wenn beispielsweise die Kinder größer sind -wieder voll einsteigen zu können", so Schittenhelm. Nachholbedarf gebe es allerdings noch bei qualifizierter Teilzeitarbeit, die man forcieren müsse, ergänzte die ÖVP-Abgeordnete. Durch verstärkte Berufsorientierungsprozesse müsse man den Mädchen Mut machen, vermehrt in technische oder naturwissenschaftliche Berufe zu gehen. Auch der weitere Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen zur besseren Vereinbarung von Beruf und Familie sei notwendig.

Weiters hängt die Höhe des Einkommens stark vom Wirtschaftsbereich ab, in dem eine Person beschäftigt ist. Die Branchen mit den höchsten Einkommen sind die Energie- und Wasserversorgung, das Kredit- und Versicherungswesen sowie die öffentliche Verwaltung. Die niedrigsten Einkommen werden im Beherbergungs- und Gaststättenwesen und bei verschieden privaten, unternehmensbezogenen und öffentlichen Dienstleistungen erzielt.
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