• 19.02.2009, 12:34:29
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Schittenhelm: Steuerreform wird Menschen weiter entlasten

ÖVP-Mitglied im Rechnungshofausschuss zum Einkommensbericht 2006/2007

Wien (ÖVP-PK) - Um die Krise zu meistern ist es wichtig, die
Wirtschaft zu stärken und den Menschen zu helfen. Das tut die
Regierung mit dem im Ministerrat verabschiedeten
Steuerentlastungspaket für alle Familien mit Kindern sowie
Selbständige Steuerzahler. Das stellte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg.
Dorothea Schittenhelm, Mitglieder im Rechnungshofausschuss,
anlässlich der heutigen Diskussion über den Einkommensbericht des
Rechnungshofes für die Jahre 2006 und 2007 im Rechnungshofausschuss
fest und wies darauf hin, dass Familien 510 Millionen Euro
beispielsweise über eine Anhebung der Kinderabsetzbeträge, die
Einführung eines Kinderfreibetrags und die Absetzung von
Kinderbetreuungskosten erhalten. Der Rechnungshof und die Statistik
Austria erstellen den Einkommensbericht alle zwei Jahre; darin findet
sich eine Aufschlüsselung der Gehälter nach verschiedenen Kriterien.
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Frauen verdienen nach wie vor und in allen Beschäftigtengruppen
deutlich weniger als Männer: 2007 betrug das mittlere Einkommen der
Frauen 59 Prozent des mittleren Männereinkommens. Der
Einkommensnachteil für Frauen im öffentlichen Bereich fällt
allerdings wesentlich schwächer aus als in der Privatwirtschaft. Das
mittlere Bruttojahreseinkommen von angestellten Frauen betrug 2007
beispielsweise 29.218 Euro, jenes von angestellten Männern hingegen
45.355 Euro und damit um 36 Prozent mehr. "Vor allem hier gilt es,
diese Lücke für Frauen zu schließen, so Schittenhelm.

Ein Teil der Einkommensdifferenzen zwischen den Geschlechtern lässt
sich auch auf Teilzeitarbeit zurückführen. "2007 gab es 2,89
Millionen ganzjährig Erwerbstätige, davon 571.900 in Teilzeit, das
sind 20 Prozent. 89 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten sind Frauen.
Das zeigt für mich, dass Frauen versuchen, Familie und Beruf unter
einen Hut zu bringen. Sie wollen mit einem Fuß im Berufsleben
verbleiben, um später - wenn beispielsweise die Kinder größer sind -
wieder voll einsteigen zu können", so Schittenhelm. Nachholbedarf
gebe es allerdings noch bei qualifizierter Teilzeitarbeit, die man
forcieren müsse, ergänzte die ÖVP-Abgeordnete. Durch verstärkte
Berufsorientierungsprozesse müsse man den Mädchen Mut machen,
vermehrt in technische oder naturwissenschaftliche Berufe zu gehen.
Auch der weitere Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen zur
besseren Vereinbarung von Beruf und Familie sei notwendig.

Weiters hängt die Höhe des Einkommens stark vom Wirtschaftsbereich
ab, in dem eine Person beschäftigt ist. Die Branchen mit den höchsten
Einkommen sind die Energie- und Wasserversorgung, das Kredit- und
Versicherungswesen sowie die öffentliche Verwaltung. Die niedrigsten
Einkommen werden im Beherbergungs- und Gaststättenwesen und bei
verschieden privaten, unternehmensbezogenen und öffentlichen
Dienstleistungen erzielt.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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